Blog der Familie Holighaus

Herzlich Willkommen!

(Neuste Einträge in unser Tagebuch immer sofort in eurem Computer. Wie das geht, erfahrt ihr hier.)

Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Freitag, 28. Dezember 2007

Drei Jahre

... ist es her, seit der Tsunami weite Küstenstreifen in Südthailand
verwüstete. Und auch drei Jahre später leiden weiterhin viele Menschen unter
den Folgen. Wir sind froh über unsere Kolleginnen, die direkt im betroffen
Gebiet wohnen und arbeiten. Sie versuchen weiterhin Menschen mit der Liebe
Gottes zu erreichen und Hoffnung zu vermitteln. Gerade dort, wo nicht alles
mit Geld wieder gut gemacht werden kann.
(Ach ja... Schaut euch mal vor Ort um! Mit Google Earth ist das kein Probem.
Mehr Infos in der linken Spalte.)

Dienstag, 25. Dezember 2007

Joy to the World!

Die Kirche an Heilig Abend vibrierte als die letzten Strophen von "Joy to the World" (Freue dich Welt) gesungen wurden. Denn: Lebendige, begeisternde Freude prägte den Gottesdienst. Die Freude, die Jesus mit seinem Kommen in die Welt brachte. Menschen aus über 25 Nationen waren zusammengekommen, um Weihnachten zu feiern.
So haben wir Heilig Abend bei Temperaturen um 32° Grad verbracht. Aber daran haben wir uns ja schon gewöhnt. Nur für meine Mutter ist es etwas fremd, da sie noch nie Weihnachten ausserhalb Hirzenhains gefeiert hat :-)

Montag, 24. Dezember 2007

Wahlen in Thailand

Ein Jahr nach dem Militärputsch hatte die Übergangsregierung Neuwahlen angesetzt. Gestern war also dieser bedeutende Tag für Thailand, der über seine Zukunft bestimmen sollte. Die People Power Partei (PPP) bekam die meisten Stimmen. Was das bedeutet, ist noch nicht klar abzusehen, denn das Volk ist gespalten. Die PPP ist eine Reinkarnation der Thai Rak Thai Partei, die vor dem Putsch im September 2006 an der Macht war. Nun kommen vermutlich alte Funktionäre wieder zum Zug. Sehr zum Ärgernis des Militärs, das Rache für den Putsch vermutet. Während der Wahl blieb es ruhig, obwohl ein Blutvergiesen vorrausgesagt war.
Bitte betet, dass es weiterhin ruhig bleibt.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Weihnachten im Knast

Wir schwitzen, da man Klimaanlagen hier nicht kennt. 1,500 Menschen sitzen hier im Gefängnis fest, weil sie keine Aufenthaltsgenehmigung (Visum) für das Königreich Thailand haben. Wir fangen mit einem internationalen Gottesdienst an, wo es viele Weihnachtlieder zu hören gibt. Auch Kurzandachten in Chinesisch, English und Koreanisch sind ins Program eingeflochten. Aber nur diejenigen mit guter Führung können bei dem Gottesdienst dabei sein. Ca. zehn Deutsche sind hier inhaftiert. Zum Beispiel Agnes (Name geändert): Auf Koh Samui beraubt worden, kein Geld für den Rückflug, keine Familie, die sie unterstützt und sich für die Freilassung einsetzt. Ihr Freund hat sie im Stich gelassen... Eineinhalb Monate ist sie schon hier. Manche sind nur wenige Wochen hier. Andere sogar Jahre...

Nachdem die Gefangenen wieder in ihre Zellen zurückgekehrt sind, machen auch wir uns auf den Weg in die einzelnen Zellen. Die erste Zelle im Frauentrakt verschlägt mir die Sprache. Zwischen verdreckten Gitterstäben hindurch sehe ich kleine Kinder auf dem Boden schlafen. Wegen der Hitze liegen die meisten nackt auf der Pappe, welche eine Matte auf dem Boden ersetzt.

Der Wärter öffnet uns die Gittertüre, die mit einem übergroßen Vorhängeschloss sicher verriegelt ist. Wir können hinein, denn wir haben Weihnachtslieder mitgebracht und für jeden Häftling eine Plastiktüte voller Lebensmittel und anderen Geschenken. Vor uns sitzen 300 Frauen, zum Teil mit ihren Kindern, ordentlich aufgereiht auf dem Boden. Gerade einen halben! Quadratmeter hat jede Frau zur Verfügung. Sitzen geht gerade noch, aber schlafen wird hier zur Qual. Nahezu ironisch klingen da die Lieder „Silent Night“ (Stille Nacht) und „Joy to the World“ (Freue dich Welt), während einige von uns die Tüten verteilen. Vielen der Frauen kommt ein schwaches Lächeln über die Lippen und einige klatschen mit unseren teilweise flotten Liedern mit. Doch, sie freuen sich über unseren Besuch, der eine angenehme Abwechslung ihres tristen Alltags darstellt. Nach ca. 10 Minuten brechen wir auf zur nächsten Zelle.

Als die dicke Stahltüre wieder ins Schloß fällt, stelle ich mir die Frage, wann sie sich für die verschiedenen Häftlinge auf dem Weg in ihr Heimatland wieder öffnet. Sicher nicht mehr vor Weihnachten...

 

Freitag, 7. Dezember 2007

Simon spielt Nikolaus

Simon spielt Nikolaus. Nachdem er einige kleine Spielsachen in die Schuhe gesteckt hat, steckt er die Schuhe in seinen Nikolaussack... Mal eine etwas andere Variante von Nikolaus...

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wieviele Weihnachtsfeiern habt ihr dieses Jahr?

Wir haben gerade die dritte Weihnachtsfeier in drei Tagen gehabt. Montag: Feier aller deutschsprachigen Missionare in Thailand. Dienstag: Die einheimischen Mitarbeiter samt aller Missionare, die auf dem OMG Gelände wohnen oder arbeiten. Mittwoch: Alle Missionare, die in Bangkok arbeiten.
So haben wir wohl für dieses Jahr die meisten Feierlichkeiten schon hinter uns. Aber wir werden nicht aufhören mit feiern, auch dann wenn Weihnachten schon längst vorbei ist!! Denn: Jesus ist geboren, der Grund unserer Freude!

Dienstag, 27. November 2007

Wusstet Ihr eigentlich...

... dass es in Thailand 241 verschiedene Mückenarten gibt? Gerade hat mich eine gestochen. So dachte ich, ich schreibe das mal kurz. Wieviele Arten hat denn Deutschland?

Montag, 26. November 2007

Arbeitsgruppen während dem Pre-Home-Assignment-Workshop.
Posted by Picasa

Pre-Home Assignment Workshop 2

Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter... Sorry, das hört sich etwas extrem an, aber die vergangene Woche war sehr herausfordernd für mich! Eunice ist aus Krankheitsgründen leider ausgefallen. Das bedeutet für mich und Becky, dass wir ihre Einheiten zusätzlich unterrichten müssen. Dazu kam am Wochende, das ich für das Gästehaus verantwortlich war. Ach ja, dann läuft ja noch die normale Arbeit im Büro nebenher. Also, langweilig wirds mir diese Woche nicht.

Ein „Aufsteller“ war, wie die Schweizer zu sagen pflegen, dass Raphaela mit den Kindern am Wochenende hier waren J

Das nur als kurze Info...

Dienstag, 20. November 2007

Pre-Home Assignment Workshop

Eine neue Erfahrung für mich. Heute war der erste Tag, wo ich, Matthias bei einem internationalen Treffen unterrichtet habe. Die OMF/ÜMG hat seit einigen Jahren ein zweiwöchiges Seminar, um Missionare auf ihre Zeit in ihren Heimatländern vorzubereiten. Vor einigen Jahren waren wir als Teilnehmer dabei, diesmal bin ich als Mitarbeiter dabei. Der Tag ist ausgefüllt mit Vorträgen, Gesprächsrunden, Mediapräsentationen und praktischen Tipps für die Zeit Zuhause.

Da nebenher die Mitarbeiter im Büro betreut werden müßen, ist das eine sehr ausgefüllte Zeit für mich.

Raphaela, die mit Simon und Joel alleine Zuhause ist, braucht in dier Zeit eine extra Portion Kraft und Ausdauer.

Montag, 19. November 2007

Hochzeit

Der Tag, auf den schon so lange hingefiebert wurde, ist vorbei. Dam und Ann haben sich getraut. Über 200 Leute waren gekommen, um mitzufeiern.

Am Morgen vor der Hochzeit saßen alle Verwandten noch einmal zusammen, denn der Brautpreis mußte ja noch bezahlt werden. Jeder mußte sich so höflich wie möglich benhmen und keiner wußte so richtig was es bei dieser Brautpreisübergabezeremonie zu tun gibt. Einfach das Geld den Eltern der Braut zu übergeben, schien den Beteiligten etwas zu einfach. So wurde über das Wetter geredet und wie anstrengend doch die Fahrt nach Bangkok war. Die Decke wurde innerhalb dieser Stunde sehr genau betrachtet. Endlich ergriff ein Verwandter das Wort: Segenswünsche wurden noch einmal ausgesprochen, es wurde um Gottes Segen gebeten. Endlich wurde die Schale mit dem Bargeld und dem Gold hervorgeholt. Relativ schmerzlos übergab Dam diese den Eltern. Einige Verbeugungen später war die Zeremonie zu Ende. Letztendlich war es für Dam möglich gewesen, die Hälfte des angegebenen Brautpreises aufzubringen. „Wenn nicht alles zusammenkommt... auch nicht schlimm. Hauptsache sie lieben sich!“ Hatte der Vater Anfang des Jahres verkündet. Somit war dieses Kapitel abgeschlossen.

Nach einem Traugottesdienst am Nachmittag (der mit ca. einstündiger Verspätung began und ich, Matthias einen Teil der Traupredigt hatte) wurde sich um die „To-Ciin“ versammelt. „To-Ciin“ ist ein Acht- (oder so, habe nicht gezählt) Gänge-Menu hauptsächlich mit chinesischen Köstlichkeiten. Eine Firma baut alles auf (Blumenschmuck, Tische, Stühle, Garküche) und bruzelt und brät alles direkt neben den Tischen unter freiem Himmel. Mitarbeiter dieser Firma sind es auch, die nach dem Essen (was auch schon fast das Ende der Hochzeit ist) alles wieder abbauen und auf ihren zwei Lastwagen wieder abtransportieren.

Zum krönenden Abschluss unseres Hochzeitserlebnisses sind dann noch einige Verwandte und Freunde mit in das Hotel gefahren, wo Dam und Ann die Hochzeitsnacht verbringen sollten. Offiziell wurde gesagt, dass man das in Thailand so macht... So sind wir alle hingefahren, haben nochmal für die Beiden gebetet, das Doppelbett probegelegen und noch unzählige Fotos mit allen auf dem Bett sitzend gemacht. (Bilder folgen)

Sonntag, 11. November 2007

Eine Woche Urlaub

Anfang des Jahres kam uns die Idee, zusammen mit anderen deutschsprachigen Familien der ÜMG Thailand eine Urlaub gemeinsam zu verbringen. So sind wir gestern wieder aus Prajuab zurückgekommen. Eine sehr erholsame Zeit, die besonders unseren Kindern Spaß gemacht hat. Sechs Familien mit insgesamt 13 Kindern. Eine besondere Erfahrung, denn für Simon und Joel ist ja im Kindergarten sonst nur Englisch angesagt. Die Frage ist nur, ob Schweizerdeutsch für die Beiden leichter ist, da die Schweizer Familien in der Überzahl waren J

Mittwoch, 31. Oktober 2007

4000 Gemeinden, aber 60,000 werden noch gebraucht!

Reisfelder, lächelnde Menschen, Buddhistische Tempel, König Bhumiphol, Militärputschs, Prostitution - all das sind bekannte Bilder von Thailand. Wer Interesse in Christlicher Mission hat, kennt dagegen noch andere Schlagwörter die mit Thailand in Verbindung gebracht werden: Widerstand, langsames Wachstum, schwache und kleine Gemeinden. Aber Thailand ist viel mehr als alle gängigen Klischeevorstellungen und die Offenheit die heutzutage gegenüber dem Evangelium zu sehen ist, bezeugt das. Wusstest Du, dass zwischen dem Jahr 2000 und 2006 in Thailand mehr als 1000 Gemeinden neu gegründet wurden? 25% der 4000 Protestantischen Gemeinden gab es vor der Jahrtausendwende noch nicht! Gott ist am Werk! Gott selbst inspiriert seine Leute, ihren Glauben zu bezeugen und Gemeinden zu gründen. Gott öffnet die Herzen für das Evangelium unter Studenten, Landbevölkerung, Städter, jung und alt. Wir als ÜMG Thailand konzentrieren uns darauf, die Thais mit dem Evangelium bekannt zu machen und einheimische Gemeinden zu gründen. Zur Zeit sind wir an 17 Orten involviert, eine neue Gemeinde zu gründen. Wir brauchen 100 neue Mitarbeiter, damit wir die zahlreichen Möglichkeiten zur Gemeindegründung wahrnehmen können. (Mark Leighton, Field Director OMF Thailand)

Dienstag, 30. Oktober 2007

Die Jugendlichen von Baan Nok Kamin waren auf einem Camp!
Das sie ne Menge Spass hatten, ist deutlich zu sehen...

Montag, 29. Oktober 2007

Fussballbegeistert?

Eine gute Möglichkeit, Menschen in Thailand mit dem Evangelium zu erreichen!
Mehr Infos unter http://www.omf.org/omf/thailand/about_us/members_and_ministries/sattha_soccer

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Singapore

Singapur ist einfach anders. Alles geregelt und mehr als perfekt organisiert. Da ist es schon ein kleiner Kulturschock von Bangkok aus hier her zu kommen.

Wir haben Meetings den gesamten Tag über. Neue Finanzprojekte werden durchgesprochen und über Schwierigkeiten und Problem im Finanzmanagement der einzelnen Felder diskutiert. Eine gute Möglichkeit, mal mit Kollegen aus anderen Ländern auszutauschen.

Aber Abends ist glücklicherweise etwas Zeit, etwas von der Stadt mitzubekommen. So habe ich gestern einen Bekannten zum Abendessen getroffen. Wir waren in Little India. Indien im Kleinformat mitten in Singapur.
So, nun gehts auch schon wieder weiter... Liebe Grüße aus Singapur, Matthias

Freitag, 19. Oktober 2007

Singapore

Acht Jahre ist es her als wir nach dem Orientierungskurs Singapur in Richtung Thailand verliessen. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Nun gibt es ein Internationales Treffen aller Mitarbeiter, die in Asien im Finanzbereich arbeiten. Ich bin gespannt, was sich in den acht Jahren in unserer Internationalen Zentrale alles verändert hat.
Sonntag bis Donnerstag bin ich dort. Bitte betet für eine gesegnete Zeit. Vor allem aber für die Zeit, wo Raphaela mit den Kindern alleine in Bangkok zurückbleibt.

Freitag, 12. Oktober 2007

Ende September war ich, Matthias auf einer Männerfreizeit! Männer von allen Kontinenten der Erde waren vertreten! Insgesamt aus 16 Länder. Das Zimmer habe ich mit einem Philippino geteilt. Findet ihr mich auf dem Bild?
Posted by Picasa

Abschied

Mal wieder heisst es Abschiednehmen... Manchmal frage ich mich, ob das in unserem Job jemals aufhört. Für unser Kinder ist es nochmal schwerer zu verstehen, als für uns Erwachsenen.

Unsere Freunde Rene und Susanna Aeschimann aus der Schweiz sind gerade angefragt worden, ob sie die Vertretung für die Direktoren der Sprachschule in Zentralthailand für ein halbes Jahr übernehmen können. Anschliessend geht Familie Aeschimann dann für ein Jahr in die Schweiz.

Eine weitere Familie, die in der Nähe wohnt, geht im Januar für ein Jahr in die Schweiz, bzw. nach Österreich.

So bleiben wir hier in unserem Stadtteil als einzige deutschsprachigen Missionare zurück. Und gerade haben wir unseren Heimataufenthalt nach hinten verschoben...

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Heimataufenthalt

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

Schon lange beten wir, dass Gott einen weiteren Mitarbeiter als Verstärkung in unser Team schickt. Nun hat sich ein Ehepaar aus England gemeldet. Sie ist Ärztin und könnte in der medizinischen Betreung der Missionare mitarbeiten. Und er ist Administrator von Beruf und somit eine ideale Ergänzung für unser Team! Halleluja! Eine echte Gebetserhörung! Allerdings sollten die Beiden zuerst ein halbes Jahr Sprachstudium absolvieren. Das bedeutet, das sie frühzeitig im August 2008 beginnen könnten. Eigentlich hatten wir vor, im August 2008 wieder nach Deutschland zu kommen. Aber da dieses Ehepaar am Horizont erschienen ist, ist es für die OMF am Besten, wenn wir unser Zeit in Deutschland um einige Monate verschieben, um die nötige Einarbeitungszeit für ihn zu gewährleisten.

Montag, 1. Oktober 2007

Project Timothy

Kaum ist die eine Schulungseinheit zu Ende gegangen, geht es schon wieder weiter. Project Timothy ist angesagt. Eine Schulung für Leiter innerhalb der OMF/ÜMG. Sie besteht aus vier einzelnen Wochen, die über zwei Jahre verteilt sind. Im Januar war die erste woche und heute (Montag) geht es mit der zweiten Einheit weiter.

In dieser Woche machen wir uns Gedanken über Ziele und Methoden. Eine gute Sache, um Effektivität und Aktualität unserer Arbeit zu gewährleisten. Im Gegensatz zu letzter Woche, wo fast alle Teilnehmer aus anderen Ländern kamen, sind wir in dieser Woche fast nur mit Leuten zusammen, die in Thailand arbeiten.

Da ich auch im Gästehaus der OMF übernachte, ist es eine recht anstrengende Zeit für Raphaela. Bitte denkt an sie, wenn sie nun schon die zweite Woche alleine nach den Kindern schauen muß.

Dienstag, 25. September 2007

Training of Trainers

Unsere Kinder haben es echt einfach! Sie lernen mehrere Sprachen gleichzeitig ohne Mühe. Wir Erwachsenen tun uns da schon etwas schwerer. Seit heute bin ich, Matthias in einem Seminar, das sich in besonderer Weise mit Grundsätzen beschäftigt, wie Erwachsene lernen. Das ist sehr hilfreich für mich, da ich in Zukunft bei Schulungen innerhalb der OMF/ÜMG beteiligt bin. Und da wir bei solchen Schulungen nun mal nur Erwachsene haben, sollte ich wissen, wie Erwachsene eigentlich lernen. Das ist der Inhalt dieses Seminars.

Die Teilnehmer kommen aus „aller Herren Länder“: Singapur, Japan, USA, Deutschland, Australien, Holland, England und Hong Kong.

Freitag, 14. September 2007

Entwarnung

Die Angst bleibt, auch wenn es Entwarnung gegeben hat. Die Leute waren wieder panikartig in die umliegenden Berge geflüchtet. Danke für euer Gebet!

Mittwoch, 12. September 2007

Erdbeben

Gerade bekam ich einen Anruf aus Südthailand. Wieder hat ein schweres Erdbeben weite Teile Südostasiens erschüttert und an den umliegendenden Küstenstreifen wird angsterfüllt gewartet, ob es wieder einen Tsunami gibt oder nicht. Mongkon, ein guten Bekannter aus dem KhawLak rief mich an um sicher zu gehen, das ich in Sicherheit bin. Denn: Viele sind wieder in die angrenzenden Berge geflohen und warten nun auf Entwarnung.

Die Menschen im Tsunamigebiet kommen einfach nicht zur Ruhe. Bitte betet für sie, dass sie ihre Zuflucht im lebendigen Gott suchen!

Mittwoch, 5. September 2007

Es lohnt sich! Eine Arbeitsgruppe von Missionaren verschiedener Missionen hat gerade die Ergebnisse einer monatelangen Untersuchung veröffentlicht. Dabei wird deutlich, das die Zahl der Kirchen und somit der Christen in Thailand konstant ansteigt.
Wo es zum Beispiel 1950 geradezu 100 Kirchen in Thailand gab, ist die Zahl in den letzten 50 Jahren auf mehr als 1000 angestiegen. Das ist ein Grund zur Dankbarkeit! Denn: Wo neue Gemeinden gegründet werden, werden Menschen mit der froh- und freimachenden Botschaft von Jesus Christus erreicht! Und wo diese Menschen erreicht werden, werden Herzen verändert. Menschen begegnen dem lebendigen Gott und finden Sinn für ihr Leben. Oft überwinden sie Angst vor den Geistern. Oder andere lernen Vergebung und als Folge davon werden Ehen und Familien erneuert. Gemeindeaufbauarbeit in Thailand ist etwas, was sich lohnt!

Samstag, 1. September 2007

Airbus A380

Wir machen uns auf dem Weg zum Flughafen. Der ist ja nicht weit... Ob er noch da ist?? Als wir dem Abfertigungsgebäude näher kommen, blitzt sein unglaublich großes Seitenleitwerk uns schon entgegen. Die größte Passagiermaschine der Welt bei uns zu Besuch. Der Airbus A380. Natürlich, wie das in solchen Momenten so ist... versagt unser Fotoapparat :-)  Deshalb gibt es einige Fotos von seinem letzten Besuch in Bangkok (Dezember 2006) aus dem Internet unter bilder.holighaus-family.de/.
Übrigens: Eigentlich wäre der Riesenvogel schon auf dem Weg nach ChiangMai gewesen. Aber, zu unserem Glück, hat der Flieger eine Wartungshalle beim Rollen zur Startbahn gestreift! Nein, kein Witz! Mit dieser großen Spannweite (ca. 15 m breiter als der JumboJet B747 von Boeing) muß man eben erst lernen umzugehen...

Donnerstag, 30. August 2007

Visa

Wir haben es :-)  Gerade sind wir vom Immigration Büro (Stelle für Visaangelegenheiten) zurückgekommen. Alles hat letztendlich noch rechtzeitig geklappt. Einen Tag bevor das Visa abgelaufen ist. Da sind wir sehr dankbar! Ansonsten hätte vermutlich eine Reise nach Singapur oder Malaysia auf dem Programm gestanden, um ein neues Visa auf einer Thailändischen Botschaft zu beantragen.

Dienstag, 28. August 2007

Visum - die Zweite

Joe, unser einheimischer Mitarbeiter meinte, dass es eventuell mit der Visaverlängerung klappt. Wir haben einmal Donnerstag angepeilt, um mit ihm auf die zuständigen Behörden zu gehen. Danke weiterhin für euer Gebet!

Herbst-Missionsfest der ÜMG

Sehr herzlich laden wir Euch zu unserem diesjährigen Herbst-Missionsfest der
ÜMG in Mücke ein. Der Referent wird Dick Dowsett sein. Er ist Buchautor und
kommt aus England. Er arbeitete viele Jahre in der christlichen
Studentenarbeit in Asien, heute ist er weltweit als Referent unterwegs.
Folgendes Thema wird uns dieses Jahr beschäftigen: "Ist das fair, Gott? Von
ewiger Verlorenheit und Mission". Sind Menschen ohne Jesus wirklich in alle
Ewigkeit verloren? Ist das denn fair? Und was hat das mit unserem Auftrag
der Weltmission zu tun? Dick Dowsett und die Mitarbeiter der ÜMG werden
diesen Fragen nachgehen.
Ein besonderer Höhepunkt wird dabei der Studientag über Buddhismus sein. Ist
der Buddhismus eine Verführung? Wir freuen uns, dass wir zu diesem Thema
auch Martin und Elke Kamphuis begrüßen dürfen. Martin Kamphuis lebte und
lehrte als Buddhist. Seit seiner Bekehrung zu Jesus Christus informiert er
durch Literatur und Vorträge über das wahre Gesicht des Buddhismus.

Ausserdem gibt es Workshops mit folgenden Themen:
Mission Live: Ist das fair, Gott...
1. ...für immer verloren zu sein? (Dick Dowsett)
2. ...Tsunami & Naturkatastrophen? (Elke Hain, Thailand)
3. ...sichere Jobs und Status aufzugeben? (Kaiser, Mittag, Düe)
4. ...wenn Jahre lang niemand zum Glauben kommt? (Stöckle/Neblung, Japan)
5. ...wenn immer neue Stürme kommen? (Malessa, Philippinen)

Donnerstag, 23. August 2007

Visum

Die Geschichte mit dem Visum ist immer eine spannende. Ende August ist es wieder soweit und unser Visum für Thailand muß verlängert werden. Leider hat im Vorfeld bei der Vorbereitung der Dokumente nicht alles nach Plan geklappt. So wissen wir nicht, ob unser Visum pünktlich zum 30. fertig werden kann. Wir hoffen und beten, dass Gott diese Situation in Seine Hände nimmt und den Antrag rechtzeitig fertig werden lässt. Wenn es nicht klappt, werden wir das Land kurzzeitig verlassen müssen.

Samstag, 18. August 2007

Danke Herr Jesus...

"Danke Herr Jesus für das Müsli und die Cornflakes und das dunkle Brot, das aussieht wir Schokoladenbrot, und danke für die Kirschmarmelade und für die Butter und für das Wasser und für die Milch und für den Honig und für die Mangomarmelade und für den Käse und für die Salami und füüüüür - - - Amen." "DU HAST DIE MILCH VERGESSEN!!!"  "NEIN, HAB ICH NICHT!" (Gebet von Simon und anschließende Diskussion mit Joel vor dem Frühstück)
"Werdet wie die Kinder..." Matthäus 18,3

Mittwoch, 15. August 2007

Christentum in Thailand

Alle wichtigen Vertreter der vier großen Christlichen Denomination, die in Thailand vertreten sind, waren dort: Baptisten, 7-Tags-Adventisten, Presbyterianer und Evangelikale Christliche Gemeinschaft. Auch die Katholiken sind von diesem Gesetz betroffen, waren aber nicht bei dem Treffen dabei, da sie ihren Bereich schon im Voraus abgesteckt hatten. Nur diese vier protestantischen Gruppen sind offiziell der Regierung bekannt, aber noch nicht offiziell anerkannt. Das soll sich jetzt ändern. Das Treffen gestern war ein weiterer Schritt in Richtung offizielle Anerkennung.
Ich war als Vertreter der OMF dabei. Die OMF ist dabei der Ev. Chr. Gemeinschaft angeschlossen.
Es geht um ein Gesetz, wo Christen offiziell vor dem Gesetzgeber auf der gleichen Stufe stehen sollen, wie Buddhisten und Muslime. Das hätte so manche positive Seiten. Christliche Organisationen und Kirchen könnten z.B.  finanzielle Hilfe von der Regierung beantragen (z.B. bei Flutkatastrophen oder anderen Hilfsprojekten). Dabei ist das Geld natürlich kein Motivationsgrund, dieses Gesetz auf die Beine zu stellen! Ausserdem würde das neue Gesetz Grundlagen im Rechtswesen schaffen, die bisher nicht gegeben sind. Allerdings hoffen wir, daß die Christen sich damit kein Eigentor schiessen und sich selbst dadurch einengen. Jetzt, wo es noch kein Gesetz gibt, ist man sehr flexibel. Wir möchten aber Gott vertrauen, dass Er die beteiligten christlichen Leiter und Rechtsanwälte führt und mit Weisheit ausstattet.
Persönlich hat mich gefreut, wie die Leiter der einzelnen Gruppen in Einheit zusammen arbeiteten, um an diesem Gesetztesentwurf zu arbeiten. Trotz der großen Unterschiede in der Christlichen Tradition. In Englisch würde man sagen: Unity in Diversity! (Manche bezeichnen die 7-Tags-Adventisten als Sekte. Das lasse ich hier mal außen vor. Wir als Ev.Chr.Gemeinschaft arbeiten ja sonst nicht mit ihnen zusammen.)

Neues Grundgesetz

In Thailand ist die Bevölkerung am kommenden Sonntag aufgefordert, das neue Grundgesetz in einer Wahl anzunehmen. Seit dem Militärputsch im September letzten Jahres war die Übergangsregierung eifrig dabei, diesen neuen Gesetzentwurf auf Papier zu bringen. (Das neue Gesetz über Christentum in Thailand ist vermutlich noch nicht eingeschlossen.)
Bitte betet, dass es zu keinen Unruhen kommt und die Wahl friedlich verläuft. Insbesondere, weil gegen den früheren Premierminister Taksin gestern Haftbefehl erlassen worden ist. Ihm werden viele Vergehen angehängt: Veruntreuung von Steuergeldern, Machtmissbrauch, Steuerhinterziehung,... Er befindet sich im selbstauferlegten Exil in London und weigert sich, nach Thailand zu kommen und vor Gericht auszusagen, weil er um seine Sicherheit fürchtet.

Sonntag, 5. August 2007

Simons 5. Geburtstag
Simon hatte am 5.8.2007 Geburtstag.
Unglaublich, wie die Zeit vergeht.

Simons Geburtstag

Mittwoch, 1. August 2007

Mal wieder in Südthailand

Mit Eckhard, Christian, Thorsten, Jonathan und Ludwig war ich, Matthias am Wochenende im Tsunamigebiet Südthailands. Es war schön, alte Bekannte wiederzutreffen. Wir hatten die Möglichkeit, verschiedene Projekte der OMF (ÜMG) zu besuchen. Wikie aus Südafrika erzählte uns über ihre Arbeit, die Betroffenen des Tsunamis mit der Guten Botschaft zu erreichen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, da sie im Moment alleine ist. Ihre Kollegin (Elke Hain) ist gerade im Heimataufenthalt in Deutschland.
Ausserdem besuchten wir Familie Paizs aus den USA. Kennedy, Wendy und ihre zwei Kinder sind gerade dabei, ein "Community Centre" aufzubauen. Mit Englisch-, Computer- und Musikunterricht wollen sie versuchen, im Tsunamigebiet Kontakte zu Menschen in der Nachbarschaft aufzubauen und über diese Schiene Zeugnis zu geben von Gottes frohmachender Botschaft. Hilfsgüter und viele andere Spenden haben den Überlebenden zwar geholfen, wieder ihr Leben aufzubauen, aber innere Wunden sind noch lange nicht geheilt.
Vieles ist wieder wie vor der Katastrophe. Aber im Inneren ist es oft noch leer: Daeng und seine Frau haben alle drei Kinder im Tsunami verloren. Betrunken lag er im Zimmer, als wir ihn besuchen. Er kommt einfach nicht wieder auf die Beine. Depressiv und ohne Hoffnung weiss er nicht, was die Zukunft bringt.
Monkon und seiner Familie geht es dagegen viel besser. Lange war er tief in Depressionen versunken. Nun hat er einen geregelten Job. Das gibt ihm Auftrieb, da er nun wieder seine Familie selbst versorgen kann.
Ich möchte nach wie vor versuchen, zu meinen Freunden im Süden den Kontakt zu halten und wenn möglich, sie mit Christen in Verbindung zu bringen. Danke, wenn ihr weiter für sie betet!
 

Freitag, 20. Juli 2007

Besuch

Seit einigen Tagen sind Ludwig und Jonathan aus unserer Heimat zu Besuch. Die ersten Tage waren sie mit einer Schweizer Reisegruppe unterwegs. Das hatte sich gut ergeben, weil eine Bekannte aus der Schweiz (Karin) diese Gruppe leitet. So haben die Beiden so manche missionarische Projekte der ÜMG/OMF in Bangkok als auch in Zentralthailand besucht.
Drei weitere Gäste aus der Heimat folgen am Sonntag. Mit allen zusammen werde ich (Matthias) noch einmal das Tsunamigebiet in Südthailand besuchen. Ich bin gespannt, wie sich die Projekte vor Ort entwickelt haben.

Samstag, 14. Juli 2007

Mr. Roti

Seit einiger Zeit haben wir Kontakt zu einem Rotiverkäufer. Oft kommt er am frühen Abend vorbei und brät auf seinem fahrbaren Bräter frische knusprige Roti für uns, eine Art Fladenbrot indischer Art. Manchmal mit Ei, manchmal mit heisser Banane. Aber am liebsten essen wir das Roti nur mit etwas gesüßter Kondenzmilch.
Mr. Roti (wie wir ihn nennen) versucht so, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Allerdings wird ihm das Leben in Thailand schwer gemacht, weil er ein burmesischer Flüchtling ist. In seinem Heimatland stammt er aus einer moslemischen Minderheitsgruppe, die von der burmesischen Junta (Militärregierung) oft verfolgt und unterdrückt wird. So ist er vor vielen Jahren nach Thailand geflohen und kann nicht riskieren, nach Burma zurück zu gehen. Das wäre sein Todesurteil. Hier in Thailand ist er zwar von der Regierung geduldet, hat aber nur wenige Rechte und darf nur mit Genehmigung aus Bangkok heraus. Wie die meisten Flüchtlinge in Thailand hat auch er den Wunsch, in einem Drittland ein neues Leben anzufangen. Da er im Moment auf sehr niedrigem Level leben muß, versuchen wir ihm und seiner Familie zu helfen. So haben wir Kontakt mit der UN (UNHCR) aufgenommen und hoffen, ihm auf diese Weise eine Möglichkeit zu verschaffen, Thailand irgendwann zu verlassen und zum Beispiel in den USA Asyl zu beantragen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe. Bitte betet um Weisheit im Umgang mit dieser Familie und den Behörden.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Gesundheit

In dieser feuchten Hitze Thailands haben die Krankheitserreger es nicht schwer, sich den Weg in unseren Körper zu bahnen.
So waren wir gerade wieder mit Simon beim Arzt mit einer dicken Mandelentzündung. Da wir als Familie immer wieder durch solche Dinge lahmgelegt sind, danken wir herzlich für eure Gebete!

Montag, 25. Juni 2007

200 Leute

200 Leute kamen zu unserer Konferenz, die wir seit Wochen vorbereitet hatten. Wir hatten eine gesegnete Zeit zusammen. Es war gut, die neuen Missionare kennenzulernen, die ich bisher nur per Email kannte :-) Das Thema war "Joy". Ja, es war wirklich eine Freude zu sehen, was Gott in Thailand tut. Viele Mitarbeiter berichteten von ihrer Arbeit und gaben ehrliche Zeugnisse ihrer oft schweren und herausfordernden Arbeit, die Thailänder mit dem Evangelium zu erreichen. Es gab Workshops und Seminare, um Mitarbeiter zu schulen. Aber auch gemeinsame Aktivitäten, die so manche "Lachtränen" produzierten.
Auch Simon und Joel kamen auf ihre Kosten, da ein internationales Team zur Kinderbetreuung anreiste.
Nun bin ich zurück im Büro und versuche, die Finanzen auszusortieren. Ein nicht ganz einfacher Job bei so vielen Leuten.

Dienstag, 12. Juni 2007

Meetings, Meetings, Meetings

Gestern und Heute hatten wir ein Joint Council Meeting der OMF Thailand. Amerika, Kanada, Australien, Deutschland, die Schweiz, England und die Niederlande waren vertreten. Mit allen Kollegen, die in irgendeiner Leiterschaftsposition sind, machten wir uns Gedanken über die gegenwärtige Situation der ÜMG/OMF Thailand. Vieles wurde reflektiert und korrigiert. Ausserdem war das Treffen von Gebet für Thailand und für die OMF geprägt. Ich war ermutigt über ein gesegnetes Miteinander und wertvolle Impulse, die wir nun nach und nach in den Alltag umsetzen können.

Dienstag, 5. Juni 2007

Ein neuer Boss! Gestern war mein erster Arbeitsstag mit meinem neuen Chef. Mark Leighton mit seiner Frau Bekky aus den USA haben die Rolle als Feldleiter der OMF (ÜMG) Thailand übernommen. Es wir sicher eine Weile dauern, bis wir uns aneinander gewöhnt haben, aber die Begegnungen gestern waren vielversprechend. Wir halten euch auf dem Laufenden...

Samstag, 2. Juni 2007

Von Erdbeeren, glitschigen Dschungelpfaden und Indischem Essen

Frische Erdbeeren gibt es das ganze Jahr über. Glitschige Dschungelpfade laden zu abenteuerlichen Wanderungen ein und Indisches Essen auf Bananenblättern serviert wird mit den Fingern direkt in den Mund geschoben.
Zwei Wochen waren wir im Hochland Malaysias (Cameron Highlands). Teeplantagen, dichter Regenwald und Landhäuser im Englischen Stil sind überall zu finden. Da es regelmässig nachmittags geregnet hat, konnte man bei unglaublich angenehmen 22-24 Grad fast meinen, wir sind irgendwo in England. Und das mitten in Südostasien! Eine nette Abwechslung zur Betongmetropole Bangkok.
Familie Keller (Er Schweiz, Sie Österreich) war mit uns unterwegs. Simon und Joel waren natürlich sehr begeistert, ihre Freunde Noah und Ruben dabei zu haben. Den vier Freunden hat es sicherlich am meisten Spass gemacht, bei kräftigen Regengüssen durch die Pfützen zu rennen und Pizza aus Matsche zu backen. Die "etwas Älteren" haben sich hingegen über eine gute Tasse Tee aus der Teeplantage der Nachbarschaft gefreut.
Wieder zurück in Bangkok werden wir von Aufgaben überschüttet. Aber das ist vermutlich normal nach zwei Wochen Ferien. Die Vorbereitungen zur Konferenz der OMF/ÜMG Ende Juni geht in den Endspurt und Hunderte von Emails warten auf eine Antwort. Da müssen wir aufpassen, das wir nicht nach einer Woche wieder urlaubsreif sind :-)
(Bilder aus Malaysia gibts übrigens unter http://picasaweb.google.com/holighaus)

Freitag, 4. Mai 2007

Dam's Zukunft

Immer wieder sind wir mit Dam über seine Zukunft im Gespräch. Gerne würde er sich weiterbilden, aber weiss nicht recht, wie er das machen soll. Oft fehlt es ihm an mangelndem Selbstvertrauen. So kamen wir durch einen Bekannten an eine Schule in Kanada, die Kurse in Radio- und Fernsehkommunikation anbietet. Und das Gute daran ist, es gibt Stipendien für den Kurs. So bräuchte Dam nichts dafür zu bezahlen. Ausserdem wäre der Kurs (in Englisch) eine sehr gute Grundlage für einen anspruchsvollen Job bei einem lokalen Fernseh- oder Radiosender.
 
Anfang April kam aber auch eine Anfrage von Baan Nok Kamin, ob Dam nicht als vollzeitlicher Mitarbeiter für die Stiftung arbeiten wolle.
Nach langem Überlegen hat er sich nun dafür entschieden, die Stelle im BNK anzunehmen. Es gibt viele Vor- und Nachteile. Er fühlt sich gegenüber BNK verpflichtet, etwas zurückzugeben, weil er jahrelang als Waisenjunge von BNK versorgt wurde. Das verstehen wir natürlich, aber gleichzeitig sind wir auch etwas enttäuscht. Er vergibt eine Chance, die vermutlich nur einmal im Leben kommt. Ausserdem hat die zukünftige Tätigkeit im BNK nichts mit dem zu tun, was er studiert hat. Schade, wo er doch vier Jahre lang "Kommunikationswissenschaften" studiert hat...
Aber wir möchten Dam trotzdem weiterhin ermutigen und unterstützen wo wir können. Wir sind herausgefordert, weil wir eine Menge Potential in ihm gesehen haben, welches nun nur schwer gefördert werden kann.
Wir haben den Eindruck, dass er diesen Schritt im Gespräch mit Gott gehen wird. Und das ist das wichtigste dabei! Vielleicht hat Gott tatsächlich einen anderen Plan mit ihm...

Sonntag, 29. April 2007

Deutschsprachige Schule Bangkok

Unglaublich, wie die Zeit vergeht! Kaum sind unsere Kinder geboren, müßen wir uns schon Gedanken um ihre Schulausbildung machen.
Gestern war Tag der offenen Tür an der Deutschsprachigen Schule Bangkok. Eine andere Welt, da die Eltern der meisten Kinder Geschäftsleute sind. Es ist eine moderne Schule, die ihre Schüler auf einem hohen Level unterrichtet.
Es gäbe viele Vor- und sicher auch einige Nachteile, wenn wir Simon und später Joel dort hin schicken würden.
Vieles geht durch unseren Kopf und wir sind gespannt, wie Gott uns führen wird...

Sonntag, 22. April 2007

Wir sitzen auf der Veranda des alten Holzhauses, wo Anns (Dams Freundin) Eltern zuhause sind. Die Sonne brennt schon morgens um zehn unglaublich heiß.
Ich, Matthias bin in Chiang Rai (Nordthailand) zusammen mit Dam und Banja, einem Hausvater von Baan Nok Kamin, um den Brautpreis für Dams zukünftige Frau auzuhandeln. Was man als Missionar so alles machen muß...
10 Stunden Fahrt durch die Nacht haben wir hinter uns. Kaum geschlafen und mit nur einem spärlichen Frühstück im Bauch sitzen wir den Eltern gegenüber. Das Datum für die Hochzeit wird auf Ende Jahr festgesetzt. Andere Einzelheiten werden besprochen und Entscheidungen gefällt. Ich frage mich, was eigentlich das Brautpaar selbst bei ihren eigenen Hochzeitsvorbereitungen zu sagen hat...
Irgendwann kommen wir auf das eigentliche Thema des Treffens zu sprechen, der Brautpreis. Geld und Gold, welches von Dam aufgebracht werden und am Tage der Hochzeit in einem Ritual den Brauteltern übergeben werden muß. Je höher der Brautpreis, desto höher das Ansehen in der Nachbarschaft. Es wird herumgedruckst und unsicher in der Gegend herum geschaut. Anns Mutter rückt endlich heraus mit ihren Gedanken. 50,000 Baht und 5 Goldmünzen im Wert von nochmal über 50,000 Baht. Völlig überzogen und nicht dem Status ihrer Familie entsprechend. Wir sind geschockt, enttäuscht und sprachlos. Zum Handeln kommt es nicht mehr. Wir äußern unsere Bedenken, dass Dam einen solchen Betrag nie im Leben aufbringen kann. "Wenn nicht, auch nicht so schlimm. Die Hauptsache ist, dass sie sich lieben!" so der Vater, der selbst zeitweise nicht mit seiner Frau zusammengelebt hat.

10 Stunden Fahrt liegen vor uns. Wie eine dunkle Wolke liegt der Gedanke an das viele Geld über uns. Wieder einmal wird mir klar, dass die Thailänder uns Ausländer oft nur als "Dua Ngen" (Figuren, die Geld haben) sehen. Besonders Anns Mutter erwartet, dass wir, die wir jahrelang Dam in unsere Familie aufgenommen haben, nun den Brautpreis bezahlen sollen.

Wie es dann wirklich werden wird, ist offen. Wir brauchen Weisheit und Gottes Führung, um einen Weg zu finden, der nicht unserer Beziehung zu Anns Eltern schadet.

Freitag, 20. April 2007

Feng Shui

Immer wieder merkt man, dass die Bevölkerung seit dem Putsch im September geteilt ist. Es werden immer wieder Stimmen laut, dass die Übergangsregierung nur sehr unbefriedigende Arbeit verrichtet.
So kämpft die die Regierung Thailands mit allen Mitteln um die Gunst des Volkes. Es werden große Anstrengungen unternommen, auch das "Glück" zu beeinflußen. Feng Shui Spezialisten werden zu Rate gezogen, um Möbel neu auszurichten, Zufahrtswege günstiger zu organisieren und Fontänen installiert. Das alles soll dazu beitragen, das Thailand wieder eine Regierung bekommt, welche das Vertrauen ihrer Bürger hat.
 
So durchzieht Geister- und Aberglaube fast alle Bevölkerungsschichten. Lasst uns für diese Menschen beten, dass sie den wahren Gott erkennen, der alles in seinen guten Händen hält!

Samstag, 14. April 2007

Brötchen

Oma ist am Brötchenbacken und sagt: So, die Brötchen müssen nun noch gehen. Joel: Wohin?

Montag, 9. April 2007

Der Herr ist auferstanden! ER ist wahrhaftig auferstanden!!!

Samstag, 7. April 2007

Bangkoks Stau ist wieder um ein Auto reicher! Nämlich Unseres :-)Gestern Abend sind wir wieder wohlbehalten von der Elefanteninsel (Koh Chang) zurückgekommen. Ein traumhafter Strand mit kristallklarem Wasser wartete morgens nach dem üppigen Frühstücksbuffet auf uns. Als Simon am ersten Tag im Meer badete, war er ganz begeistert von der schönen Natur: "Das hat Gott aber WIRKLICH gut gemacht!" Recht hat er! Ein Paradies nur fünf Autostunden von Bangkok entfernt.

Ostern werden wir im kleinen Rahmen feiern. Natürlich gibt es einen Ostergottesdienst in der englischsprachigen Gemeinde, aber ansonsten ist in Thailand von Ostern nicht viel zu merken. Leider trifft das auch auf viele christliche Gemeinden zu. Es wird zwar erwähnt, dass Jesus für uns ans Kreuz gegangen und auferstanden ist, aber den Stellenwert, den es bei uns in deutschen Gemeinden hat, hat das Fest hier leider nicht. Für uns ganz deutlich ein geistlicher Kampf, da Ostern fast mit dem Thailändischen Neujahrsfest Songkran zusammen fällt. Eine Zeit, die sehr mit Geisterglaube- und anbetung durchwoben ist. Es geht zentral um Sündenvergebung, welche man durch Opfergaben an die Geister erwirken will. Aber Thailänder haben keine Gewissheit, dass ihre Sünden wirklich vergeben sind. Welch ein Vorrecht, Jesus als gekreuzigten und auferstandenen "Sündenvergeber" persönlich zu kennen und zu wissen, dass Jesus allein die Macht hat, Sünden zu vergeben! Eine überwältigende Tatsache im Thailändischen Kontext! Nur im thailändischen Kontext...?

Donnerstag, 29. März 2007

Dam und Ann

Tränen fließen die Wange herunter und die Worte kommen nur schwer aus ihr heraus. Dam und Ann sind heute zu Besuch. Wir haben uns verabredet, um über ihre Zukunft gemeinsam nachzudenken. Unsicherheit und mangelndes Vertrauen, zu hohe Erwartungen und ungerechtfertiges Verhalten erscheinen als Problemfelder ihrer Beziehung.
Es ist schon spät, als sich die Beiden schließlich auf den Weg nach Hause machen. Ein Abend, der aber hoffentlich dazu beiträgt, Probleme in ihrer Beziehung in Zukunft besser anzugehen. Es ist unser Herzenswunsch, das die Beiden eine gemeinsame Zukunft haben und sich auf Gott als Fundament ihrer Ehe stützen.

Freitag, 23. März 2007

Herausforderungen

Die OMF in Thailand ist in einer Phase mit vielen Änderungen.
Für mich, Matthias ist die einschneidenste Veränderung sicher der Wechsel meines Chefs. Im Mai wird Mark Leighton aus den USA die Rolle des Feldleiters der OMF Thailand übernehmen und damit Robert Erion aus Canada nach fast zehn Jahren ablösen. Beiden haben sehr gute Leiterschaftsfähigkeiten, sind aber auch sehr unterschiedlich. Robert wird eine große Lücke hinterlassen. Als Freunde müssen wir ihn und seine Frau Ruth loslassen und uns daran erinnern, das wir nicht wegen ihm in Thailand sind, sondern um Gottes Reich zu bauen und Ihm zu dienen! So beten wir, dass wir alle (einheimische Mitarbeiter und ausländische Kollegen) Mark Leighton in einer guten Art und Weise unterstützen können, um diese Lücke zu füllen.
Weiterhin ist die OMF Thailand allgemein in einer Phase mit vielen Wechseln. Strukturen werden neu durchdacht und wo nötig, verändert. Neue Mitarbeiter kommen, andere gehen. Neue Gegenden werden erforscht (z.B. der ärmere Nordosten Thailands) und die ersten Mitarbeiter wagen den Schritt, dort eine Missionsarbeit aufzubauen.
 
Veränderungen sind Herausforderungen, die manchmal weh tun können. Aber sie bringen auch viele Chancen mit sich. Neues entsteht und Menschenherzen werden verändert. So hoffen und beten wir, das wir in der Leiterschaft Gottes Weg in alldem erkennen!

Mittwoch, 21. März 2007

Mit dem Düsenjäger??

Gestern Abend sind Raphaelas Eltern gut bei uns in Bangkok angekommen. Als wir gerade aufbrechen wollten, um sie auf dem Flughafen abzuholen, klingelt das Telefon: "Hallo, wir sind schon da! Der Flug kam früher an als geplant." Simons Kommentar: "Oma und Opa sind mit dem Düsenjäger gekommen!"

Dienstag, 6. Februar 2007

Retreat

Zwei Tage lang haben wir uns als Team in Bangkok getroffen, um über verschiedene Themen zu beraten: Neue Stategien im Gemeindeaufbau, Herausforderungen als interkulturelles Team,...
Eine gesegnete Begegnung wo wir neu erkennen konnten, wie wertvoll es ist, als Team Gemeinde zu bauen für Jesus!
Ausserdem war die große Konferenz aller OMF Missionare im Juni ein Thema. Wir als Bangkok Team sind für die Organisation in diesem Jahr zuständig.

Montag, 1. Januar 2007

Bombenterror

Gestern abend explodierten Bomben an verschiedenen Stellen in Bangkok. Zwei Menschen starben, viele wurden verletzt. Zunächst war nicht klar, wer für die Anschläge verantwortlich ist. Aber mehr und mehr drängt sich die Vermutung auf, dass die Opposition der Übergangsregierung dahinter steckt.

Bitte betet für diese Situation, dass das Volk und die verantwortlichen Politiker sich nicht von diesem Terror anstecken lassen, sondern eine friedliche Lösung für diesen Konflikt suchen.

Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?