Blog der Familie Holighaus

Herzlich Willkommen!

(Neuste Einträge in unser Tagebuch immer sofort in eurem Computer. Wie das geht, erfahrt ihr hier.)

Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Donnerstag, 30. August 2007

Visa

Wir haben es :-)  Gerade sind wir vom Immigration Büro (Stelle für Visaangelegenheiten) zurückgekommen. Alles hat letztendlich noch rechtzeitig geklappt. Einen Tag bevor das Visa abgelaufen ist. Da sind wir sehr dankbar! Ansonsten hätte vermutlich eine Reise nach Singapur oder Malaysia auf dem Programm gestanden, um ein neues Visa auf einer Thailändischen Botschaft zu beantragen.

Dienstag, 28. August 2007

Visum - die Zweite

Joe, unser einheimischer Mitarbeiter meinte, dass es eventuell mit der Visaverlängerung klappt. Wir haben einmal Donnerstag angepeilt, um mit ihm auf die zuständigen Behörden zu gehen. Danke weiterhin für euer Gebet!

Herbst-Missionsfest der ÜMG

Sehr herzlich laden wir Euch zu unserem diesjährigen Herbst-Missionsfest der
ÜMG in Mücke ein. Der Referent wird Dick Dowsett sein. Er ist Buchautor und
kommt aus England. Er arbeitete viele Jahre in der christlichen
Studentenarbeit in Asien, heute ist er weltweit als Referent unterwegs.
Folgendes Thema wird uns dieses Jahr beschäftigen: "Ist das fair, Gott? Von
ewiger Verlorenheit und Mission". Sind Menschen ohne Jesus wirklich in alle
Ewigkeit verloren? Ist das denn fair? Und was hat das mit unserem Auftrag
der Weltmission zu tun? Dick Dowsett und die Mitarbeiter der ÜMG werden
diesen Fragen nachgehen.
Ein besonderer Höhepunkt wird dabei der Studientag über Buddhismus sein. Ist
der Buddhismus eine Verführung? Wir freuen uns, dass wir zu diesem Thema
auch Martin und Elke Kamphuis begrüßen dürfen. Martin Kamphuis lebte und
lehrte als Buddhist. Seit seiner Bekehrung zu Jesus Christus informiert er
durch Literatur und Vorträge über das wahre Gesicht des Buddhismus.

Ausserdem gibt es Workshops mit folgenden Themen:
Mission Live: Ist das fair, Gott...
1. ...für immer verloren zu sein? (Dick Dowsett)
2. ...Tsunami & Naturkatastrophen? (Elke Hain, Thailand)
3. ...sichere Jobs und Status aufzugeben? (Kaiser, Mittag, Düe)
4. ...wenn Jahre lang niemand zum Glauben kommt? (Stöckle/Neblung, Japan)
5. ...wenn immer neue Stürme kommen? (Malessa, Philippinen)

Donnerstag, 23. August 2007

Visum

Die Geschichte mit dem Visum ist immer eine spannende. Ende August ist es wieder soweit und unser Visum für Thailand muß verlängert werden. Leider hat im Vorfeld bei der Vorbereitung der Dokumente nicht alles nach Plan geklappt. So wissen wir nicht, ob unser Visum pünktlich zum 30. fertig werden kann. Wir hoffen und beten, dass Gott diese Situation in Seine Hände nimmt und den Antrag rechtzeitig fertig werden lässt. Wenn es nicht klappt, werden wir das Land kurzzeitig verlassen müssen.

Samstag, 18. August 2007

Danke Herr Jesus...

"Danke Herr Jesus für das Müsli und die Cornflakes und das dunkle Brot, das aussieht wir Schokoladenbrot, und danke für die Kirschmarmelade und für die Butter und für das Wasser und für die Milch und für den Honig und für die Mangomarmelade und für den Käse und für die Salami und füüüüür - - - Amen." "DU HAST DIE MILCH VERGESSEN!!!"  "NEIN, HAB ICH NICHT!" (Gebet von Simon und anschließende Diskussion mit Joel vor dem Frühstück)
"Werdet wie die Kinder..." Matthäus 18,3

Mittwoch, 15. August 2007

Christentum in Thailand

Alle wichtigen Vertreter der vier großen Christlichen Denomination, die in Thailand vertreten sind, waren dort: Baptisten, 7-Tags-Adventisten, Presbyterianer und Evangelikale Christliche Gemeinschaft. Auch die Katholiken sind von diesem Gesetz betroffen, waren aber nicht bei dem Treffen dabei, da sie ihren Bereich schon im Voraus abgesteckt hatten. Nur diese vier protestantischen Gruppen sind offiziell der Regierung bekannt, aber noch nicht offiziell anerkannt. Das soll sich jetzt ändern. Das Treffen gestern war ein weiterer Schritt in Richtung offizielle Anerkennung.
Ich war als Vertreter der OMF dabei. Die OMF ist dabei der Ev. Chr. Gemeinschaft angeschlossen.
Es geht um ein Gesetz, wo Christen offiziell vor dem Gesetzgeber auf der gleichen Stufe stehen sollen, wie Buddhisten und Muslime. Das hätte so manche positive Seiten. Christliche Organisationen und Kirchen könnten z.B.  finanzielle Hilfe von der Regierung beantragen (z.B. bei Flutkatastrophen oder anderen Hilfsprojekten). Dabei ist das Geld natürlich kein Motivationsgrund, dieses Gesetz auf die Beine zu stellen! Ausserdem würde das neue Gesetz Grundlagen im Rechtswesen schaffen, die bisher nicht gegeben sind. Allerdings hoffen wir, daß die Christen sich damit kein Eigentor schiessen und sich selbst dadurch einengen. Jetzt, wo es noch kein Gesetz gibt, ist man sehr flexibel. Wir möchten aber Gott vertrauen, dass Er die beteiligten christlichen Leiter und Rechtsanwälte führt und mit Weisheit ausstattet.
Persönlich hat mich gefreut, wie die Leiter der einzelnen Gruppen in Einheit zusammen arbeiteten, um an diesem Gesetztesentwurf zu arbeiten. Trotz der großen Unterschiede in der Christlichen Tradition. In Englisch würde man sagen: Unity in Diversity! (Manche bezeichnen die 7-Tags-Adventisten als Sekte. Das lasse ich hier mal außen vor. Wir als Ev.Chr.Gemeinschaft arbeiten ja sonst nicht mit ihnen zusammen.)

Neues Grundgesetz

In Thailand ist die Bevölkerung am kommenden Sonntag aufgefordert, das neue Grundgesetz in einer Wahl anzunehmen. Seit dem Militärputsch im September letzten Jahres war die Übergangsregierung eifrig dabei, diesen neuen Gesetzentwurf auf Papier zu bringen. (Das neue Gesetz über Christentum in Thailand ist vermutlich noch nicht eingeschlossen.)
Bitte betet, dass es zu keinen Unruhen kommt und die Wahl friedlich verläuft. Insbesondere, weil gegen den früheren Premierminister Taksin gestern Haftbefehl erlassen worden ist. Ihm werden viele Vergehen angehängt: Veruntreuung von Steuergeldern, Machtmissbrauch, Steuerhinterziehung,... Er befindet sich im selbstauferlegten Exil in London und weigert sich, nach Thailand zu kommen und vor Gericht auszusagen, weil er um seine Sicherheit fürchtet.

Sonntag, 5. August 2007

Simons 5. Geburtstag
Simon hatte am 5.8.2007 Geburtstag.
Unglaublich, wie die Zeit vergeht.

Simons Geburtstag

Mittwoch, 1. August 2007

Mal wieder in Südthailand

Mit Eckhard, Christian, Thorsten, Jonathan und Ludwig war ich, Matthias am Wochenende im Tsunamigebiet Südthailands. Es war schön, alte Bekannte wiederzutreffen. Wir hatten die Möglichkeit, verschiedene Projekte der OMF (ÜMG) zu besuchen. Wikie aus Südafrika erzählte uns über ihre Arbeit, die Betroffenen des Tsunamis mit der Guten Botschaft zu erreichen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, da sie im Moment alleine ist. Ihre Kollegin (Elke Hain) ist gerade im Heimataufenthalt in Deutschland.
Ausserdem besuchten wir Familie Paizs aus den USA. Kennedy, Wendy und ihre zwei Kinder sind gerade dabei, ein "Community Centre" aufzubauen. Mit Englisch-, Computer- und Musikunterricht wollen sie versuchen, im Tsunamigebiet Kontakte zu Menschen in der Nachbarschaft aufzubauen und über diese Schiene Zeugnis zu geben von Gottes frohmachender Botschaft. Hilfsgüter und viele andere Spenden haben den Überlebenden zwar geholfen, wieder ihr Leben aufzubauen, aber innere Wunden sind noch lange nicht geheilt.
Vieles ist wieder wie vor der Katastrophe. Aber im Inneren ist es oft noch leer: Daeng und seine Frau haben alle drei Kinder im Tsunami verloren. Betrunken lag er im Zimmer, als wir ihn besuchen. Er kommt einfach nicht wieder auf die Beine. Depressiv und ohne Hoffnung weiss er nicht, was die Zukunft bringt.
Monkon und seiner Familie geht es dagegen viel besser. Lange war er tief in Depressionen versunken. Nun hat er einen geregelten Job. Das gibt ihm Auftrieb, da er nun wieder seine Familie selbst versorgen kann.
Ich möchte nach wie vor versuchen, zu meinen Freunden im Süden den Kontakt zu halten und wenn möglich, sie mit Christen in Verbindung zu bringen. Danke, wenn ihr weiter für sie betet!
 

Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?