Blog der Familie Holighaus

Herzlich Willkommen!

(Neuste Einträge in unser Tagebuch immer sofort in eurem Computer. Wie das geht, erfahrt ihr hier.)

Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Samstag, 20. Dezember 2008

Wieder in Deutschland

Wir sind nach einem guten Flug wieder in Deutschland angekommen. Das Wetter ist nicht gerade sehr einladend, umso mehr aber die lieben Freunde um uns herum J

 

Gesegnete Feiertage noch und hoffentlich laufen wir uns bald mal über den Weg...

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Tränen

Man weint ja nicht gerne, oder? Dabei gibt es doch auch Tränen der Freude... Und die finde ich gar nicht so schlecht J

Am Sonntag im Gottesdienst unserer Gemeinde gab es eine Weihnachtskantate. Ein normaler Chor, der die Weihnachtsstimmung etwas schürt, dachte ich... Aber ich sollte mich irren! Die Freudentränen konnte ich nicht zurückhalten als der Chor von der Freude sang, die Weihnachten ausmacht. Die Freude über ein Geschenk: Jesus!

Tränen der Traurigkeit kamen dann nur zwei Stunden später: Bei der Weihnachtsfeier (die eigentlich keine Weihnachtsfeier war, sondern eine New Years Party) kam Jesus nicht vor, sondern es begann mit dem Zauberer von Oz. Die Kinder sangen und führten Tänze auf. Ja, es war nett Simon und Joel auf der Bühne zu sehen, aber auf den Zauberer von Oz kann man keine Zukunft aufbauen. Was bleibt?

Eine laute und chaotische Party ging zu Ende und wir waren traurig über die Gottlosigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes) unserer Bangkokianischen Freunde, die nichts von der wahren Weihnachtsfreude wissen wollen.

Wenn wir schon mal bei Tränen sind, dann sollte ich an dieser Stelle wohl auch die Abschiedstränen erwähnen. Weniger als 24 Stunden bis zu unserem Abflug nach Deutschland und da ist mal wieder Abschiednehmen angesagt. Die Koffer sind gepackt, die Möbel verstaut und das Auto verkauft.

Wir freuen uns auch Euch! Frohe Weihnachten!

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zwischen Kisten

Wir leben also nun zwischen Kisten und Umzugskartons. Samstag kommt der LKW und dann schaffen wir unsere Möbel und Kisten in eine Garage im Gästehaus der OMF. Montag übergeben wir unser Haus zurück an die Besitzerin. Schade eigentlich, es hat uns sehr gut hier gefallen...
In den nächsten drei Tagen haben wir keinen Internetzugang, da wir den Anschluss zum 9. Dezember kündigen mussten (Richtig! Heute ist der 10. Ich bin nicht sicher, warum das Internet immer noch funktioniert, aber wir wollen uns ja nicht beschweren :-)
Am Freitag in einer Woche geht unser Flieger vom wieder offenen Flughafen Bangkok. Gott sei Dank!!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Flughafen soll wieder öffnen

Nachdem heute Morgen der Gerichtshof drei politische Parteien wegen Wahlunregelmässigkeiten aufgelöst hat, ist der Premierminister des Amtes enthoben worden. Der Schwager des früheren Regierungschefs Thaksin ist damit für fünf Jahre aus der Politik verbannt. Damit haben die Regierungsgegner ein wichtiges Ziel erreicht und sind deshalb einverstanden, den Internationalen Flughafen wieder freizugeben. So soll es 24 Stunden dauern bis die ersten Flugzeuge wieder landen und starten können.
Gott hat Gebet erhört und es ist bisher unblutig zu Ende gegangen. Allerdings sind damit Thailands Probleme längst nicht gelöst. Die Regierungsgegner wollen weiter demonstrieren, bis ihre politischen Ziele verwirklicht sind. Bitte betet weiter...

Der "Himmel" lacht über Bangkok


Der "Himmel lacht über Bangkok"!
Inmitten politischer Unruhen "lacht der Himmel" über Bangkok. Dieses Bild habe ich gestern Abend aus unserem Schlafzimmerfenster heraus gemacht. Venus, Jupiter und der Mond gaben sich ein Stelldichein. Echt nett, oder?
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Samstag, 29. November 2008

Chaos, die Zweite

Von immer mehr Bekannten und Freunden hören wir, dass Leute in Bangkok festsitzen. Es wird geschätzt, dass ca. 100,000 Touristen mittlerweile "in unserer Nachbarschaft" gestrandet sind.
Die Kollegen aus den verschiedenen Ländern, die zu einem Seminar bei uns waren, hängen auch fest. Ein Freund aus Schottland, der in Kambodscha arbeitet, hat sich heute morgen ganz früh auf den Weg gemacht, um Phnom Phen auf dem Landweg zu erreichen. Anderen steht dieser Weg leider nicht zur Verfügung. Hongkong oder Manila sind nur schwer per Bus zu erreichen :-)
Bitte betet weiter! Die Regierungsgegner haben angekündigt, bis zum Tod zu kämpfen! Keiner weiss, wie es weiter gehen kann. Denn das Land hat keine Hoffnung auf eine bessere politsche Zukunft. Jemand sagte kürzlich: "Korrupte Leute versuchen korrupte Leute wegzubekommen." Egal, welche der politischen Mächte letztendlich gewinnt, Korruption wird bleiben und damit auch die Hoffnungslosigkeit.

Freitag, 28. November 2008

Chaos

So langsam wird die Lage in Thailand etwas chaotisch. Vielleicht habt ihr die Probleme der Touristen in euren Nachrichten verfolgen können.
In unserem Umfeld wird es auch langsam kritisch. Wir haben einige Missionarsfamilien die ausfliegen sollten und nun in Bangkok feststecken. Ausserdem haben wir gerade Kollegen aus Hongkong, Kambodscha, Malaysia und Singapore hier bei uns. Sie sind gerade noch ins Land gekommen und bangen nun darum, morgen ausfliegen zu können. Bitte betet mit.
Auch die Visasituation einiger Kollegen ist unsicher. Unser Freund Rene Aeschimann (gerade im Heimataufenthalt in der Schweiz) war auf dem Weg nach Bangkok um sein Visa zu erneuern. Er blieb in Dubai stecken, da kein Fug nach Bangkok weiterging. So ist nun sein "wertvolles" Visa verfallen. Bitte betet auch dafür, dass wir einen guten Weg in dieser Situation finden und die Behörden ein "Auge zu drücken".

Mittwoch, 26. November 2008

Wie gut, dass wir nicht heute nach Deutschland fliegen

... denn der Flughafen ist von Regierungsgegnern besetzt worden. So sitzen Tausende Passagiere fest.
Wir selbst haben von all den Prostesten noch nichts gesehen. Allerdings muß ich auf dem Weg zwischen Büro und Zuhause einen Umweg fahren, um den Demonstrationen aus dem Weg zu gehen. Hoffen und beten wir, dass die Situation nicht wieder eskaliert wie Anfang Oktober, als es zwei Tote gab.

Donnerstag, 20. November 2008

PHAW - der letzte Tag

Morgen (Freitag) ist der letzte Tag der Schulung (Pre-Home Assignment Workshop). Es war ein Kurs mit einer kleinen Teilnehmerzahl, die aber um so mehr dankbar war, diese Zeit gehabt zu haben. So haben wir recht gutes Feedback bekommen.
Morgen ist das Finale, wo vieles des Gelernten der vergangen zwei Wochen zum Ausdruck kommen soll. Jeder Teilnehmer wird einen kurzen Missionsvortrag halten. Der beinhaltet einen 12-minütigen Vortag mit eventueller PowerPoint Präsentation oder Gegenstandslektionen.
Dabei ist es sehr interessant, die Arbeit der Kollegen, die in verschiedenen Ländern Asiens arbeiten, besser kennenzulernen.
Morgen Nachmittag bin ich also dann wieder mal zuhause. Für Raphaela ist es immer eine anstrengende Zeit, weil sie alleine nach den Kindern schaut.

Dienstag, 18. November 2008

PHAW

Ich bin gerade dabei Blogs zu erklären. Deshalb dieser Eintrag. Schönen Tag noch...

Dienstag, 11. November 2008

Harrow - Die Zweite

Gott ist gut! Er lässt sich nicht lumpen.
Heute waren wir nochmal in der Harrow International School um mit dem Direktor über die Schulgebühren zu reden. Simon und Joel waren zur gleichen Zeit für einige Stunden beim Unterricht dabei und mussten verschiedene Tests machen, um zu wissen, in welche Klasse sie gehen können. Beide wollten gar nicht mehr nach Hause, da es ihnen sehr gut gefallen hat.
Den Eltern hat es übrigens auch gut gefallen, nicht zuletzt wegen der unglaublich großen Ermässigung auf die Schulgebühren: 75% der Gebühren hat uns der Direktor erlassen!! Wir haben unsern Ohren nicht getraut, als er uns dieser Angebot unterbreitete. Das macht nun den Weg frei, um ab 2009 Simon und Joel zu dieser Schule schicken zu können.
Wir sind Gott sehr dankbar, dass Er Gebet erhört hat!!
Hier gibts mehr Infos: www.harrowschool.ac.th/

Montag, 10. November 2008

Pre-Home-Assignment Workshop

Heute reisen die meisten Teilnehmer an und morgen gehts los. Ich bin wieder dabei, einen zweiwöchigen Kurs für Missionare zu halten. Es sind 10 Missionare aus 6 verschiedenen Ländern dabei. Alle bereiten sich auf Ihre Zeit in ihren Heimatländern vor. So werde ich mit Becky (die Frau meines Chefs) und Eunice (eine Kollegin aus Zentralthailand) zusammen unterrichten.
Danke, wenn ihr für Ausdauer und Weisheit beim Unterrichten betet!

Fink

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Freitag, 7. November 2008

Wir sind Opa und Oma!!

Gestern morgen erblickte unser erster Enkelsohn das Licht der Welt. 3,300 Gramm ist er schwer und gleich werden wir den gluecklichen Eltern Dam und Ann einen Besuch abstatten. Mutter und Sohn sind wohlauf, der Vater ist allerdings noch recht wackelig auf den Beinen... Wir hoffen, bald ein paar Bilder praesentieren zu koennen.
Ach ja, ich sollte wohl an dieser Stelle erklaeren, dass der Kleine nicht wirklich unser leiblicher Enkelsohn ist. So alt sind wir ja nu doch noch nicht!
Wie bitte?... Ihr fragt nach dem Namen... den wissen wir noch nicht, aber das ist in Thailand nicht ganz so wichtig. Wir werden es euch dann mitteilen.

Sonntag, 2. November 2008

Schunkelmusik und eine Nacht in Bangkok

Gerade bekamen wir einen Anruf aus Deutschland. Nebenbei erfuhren wir, dass an diesem Morgen das Lied "One night in Bangkok" im deutschen Radio lief. "Witzig," sagte ich, "als wir heute mittag in einem Kaufhaus zum Mittagessen waren, hallte es aus dem Lautsprecher: In München steht ein Hofbräuhaus, eins...zwei... (den Rest des Liedes kennt ihr ja vielleicht)."
Wir leben also wirklich in einer multikulturellen Welt!
Ach ja... fast hätte ich vergessen zu sagen, dass wir in dem Kaufhaus mit einer Freundin aus München waren!!  :-)

Freitag, 31. Oktober 2008

Noon

Unsere amerikanischen Kollegen in Südthailand haben die Thailänderin Noon kennengelernt, die sehr auf der Suche nach Frieden in ihrem Leben ist. Als Kind verlor sie ihren Zwillingsbruder durch ein Feuer. Die Mutter konnte nur sie aus dem Inferno retten. Seitdem wird sie von den verstorbenen Geistern ihres Bruders geplagt, die wütend sind, dass sie und nicht der Bruder gerettet wurde. Noon hat schon sehr viel versucht und Hilfe im Buddhismus gesucht. Eine Zeitlang war sie sogar im Tempel als Nonne, aber auch da hat sie keinen Frieden gefunden. Nun kommt sie in den Bibelkreis der Gemeinde und stellt viele Fragen über den Glauben...!
Gott kann Menschenherzen verändern. Das hat er schon so oft gezeigt. Möge Noon ihr Herz öffnen für den, der wahren Frieden gibt!

Freitag, 17. Oktober 2008

Harrow International School

Gestern waren wir also bei der Schule, wo Simon und Joel eventuell im nächsten Jahr hingehen werden. Harrow International School.
Die Verantwortlichen waren sehr freundlich, allerdings sind die Schulgebühren wie bei allen privaten Auslandsschulen sehr hoch. Aber es wurde uns Mut gemacht, mit dem Direktor der Schule zu reden. Er hat die Vollmacht, Rabatte zu geben. Ohne einen saftigen Rabatt können wir uns diese Schule nicht leisten.
Aber sie wäre eben sehr hilfreich für uns, weil sie in der Nähe des OMF Büros ist. Nun werden wir Anfang Dezember nochmal dort vorsprechen und nach Ermässigung fragen. Allerdings sollten wir vorher unseren Mietvertrag gekündigt haben, da wir in dem Falle auch umziehen müssten... Fragen über Fragen... Aber Gott weiss schon, wo er uns haben will. Wir haben das nur noch nicht genau herausgefunden...

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Stuart

Stuart Singleton ist nach seinem Sprachstudium endlich bei uns im Büro angekommen. Er hilft mit in der Verwaltung und übernimmt den Grossteil meiner Aufgaben, wärend wir in Deutschland sind. Bisher klappt es sehr gut mit unserer Zusammenarbeit. Er denkt sich gut in komplizierte Arbeitsabläufe ein und hat gute Ideen, den täglichen Herausforderungen zu begegnen.
So freuen wir uns über Gottes Güte und Fürsorge! Es sieht so aus, als ob Er den richtigen Mann geschickt hat :-)

Umzug?

Zur Zeit sind wir sehr am Überlegen auf welche Schule Simon und Joel im kommenden Jahr gehen sollen. Leider sind die Schulkosten enorm hoch. Eine christliche Schule gibt Missionaren 50% Ermäßigung, doch mit den langen und teuren Fahrtkosten, sind wir uns nicht sicher, ob dass die richtige Entscheidung ist. In der Nähe des ÜMG-Büros, wo Matthias arbeitet, gibt es auch eine gute internationale Schule. Allerdings sind dort die Schulkosten noch höher als bei den anderen Schulen, die wir in Erwägung ziehen. Am Donnerstag, 16.10  haben wir ein Gespräch mit der Leiterin, die für die Schulaufnahmen zuständig ist. Freunde von uns sind Lehrer dort. Wir sind dankbar, wenn ihr mit betet, dass wir eine große Ermäßigung bekommen. Dann könnten wir viele Kosten sparen. Bitte betet für uns, da das bedeuten würde, dass wir wieder einmal umziehen müssten.

Freitag, 3. Oktober 2008

Unter Dach und Fach

Angefangen hat es eigentlich vor knapp zwei Jahren in Hirzenhain, als Möi, eine gute Bekannte hier aus Bangkok für ein Jahr als Au-Per nach Deutschland kam. Sie lernte die deutsche (oder sagen wir besser die Hirzenhainer) Kultur kennen, aber wichtiger noch die Leute in diesem kleinen hessischen Höhendorf. Ja, sie hat Christian kennengelernt, aber es dauerte noch bis Mitte September 2008, als sich die Beiden hier bei uns in Bangkok wiedersahen.
Um das Happy End dieser Geschichte vorwegzunehmen... Christian und Möi haben sich am 30. September verlobt. Gottes Wege sind schon manchmal ungewöhnlich, doch immer gut durchdacht und perfekt für den, den es betrifft.
Ach ja... Bilder der Verlobungsfeier gibts hier: http://picasaweb.google.com/holighaus
Die Verlobungszeremonie war auch für uns eine neue Erfahrung. Sehr formell hatten unsere Thailändischen Freunde die Feier gestaltet. Eben mit allem drum und dran, was die Thaikultur zu bieten hat: Ein Brautpreis wurde übergeben, Raphaela und ich repräsentierten Christians Eltern und mussten somit die Brauteltern fragen, die Tochter bitte freizugeben, und natürlich wurden hunderte von Fotos gemacht um dieses Ereignis für nachfolgende Generationen festzuhalten.
Verlobung in Thailand... ein nicht ganz alltägliches Erlebnis :-)

Mittwoch, 24. September 2008

Neuer Regierungschef in Thailand

Thailand hat also wieder einen neuen Regierungschef. Vielleicht habt ihr das schon mitbekommen.
Somchai heisst er diesmal. Wir sind alle sehr gespannt, wie lange sich der Neue halten kann. Diese Frage stellte sich auf jeden Fall die Presse am Tag nach der Nominierung. Interessanterweise hat die Regierungspartei Somchai für das Amt nominiert, obwohl er ein Schwager des ehemaligen Premierministers Thaksin ist. Mit dem Militärputsch gegen Thaksins Regierung hatte vor zwei Jahren alles angefangen.
Das Land braucht weiterhin unser Gebet!

Ein Dorf in Burma

Draußen im Flussdelta, wo der Zyklon 'Nargis' besonders schwer wütete, gibt es ein kleines Dorf. Vor dem Sturm lebten dort 400 Menschen in ihren Häusern. Es gab eine Kirche, Boote, Reisfelder und Büffel, die bei der Feldarbeit halfen.
Nach dem Sturm stand nur noch ein Gebäude – nämlich die Kirche, in der viele Menschen Schutz gesucht hatten. 250 Einwohner haben überlebt. Wie durch ein Wunder ist auch ein einziges Boot unversehrt geblieben.
In den ersten drei Tagen nach der Katastrophe aßen die Überlebenden Kokosnüsse und tranken die Kokosnussmilch. Sie nutzten das Boot um in die nächste Stadt zu gelangen und Wasser zu kaufen. Wenn nichts weiter hinzugeladen wird, kann das Boot 3 große Flaschen mit je 20 Litern Wasser tragen. Jeden Tag fährt das Boot in die Stadt, um die Menschen mit Wasser zu versorgen. Und jeden Abend teilt der Pastor gewissenhaft die 60 Liter Wasser unter den 250 Menschen auf.
Salziges Meerwasser hat die Reisfelder und die Wasserläufe überflutet. Daher ist es nicht möglich, das Wasser durch Abkochen genießbar zu machen. Die Menschen habe Reis angepflanzt, doch ob es eine Ernte geben wird ist ungewiss – der Salzgehalt des Bodens ist sehr stark angestiegen.

- Betet für den andauernden Wiederaufbau. Denkt an die, denen es immer noch an Nahrung, Wasser und Unterkunft fehlt.
- Betet mit für die Familien, die um Angehörige trauern. Betet darum, dass sie Gottes Liebe erfahren.
- Betet für die täglichen christlichen Radiosendungen, damit die Botschaft auf eine Art weitergegeben wird, die die Buddhisten verstehen.
- Längst hat sich die Weltöffentlichkeit anderen Ereignissen zugewandt. Betet darum, dass Gott Euch ein brennendes Herz für das Gebet für die Bamar in Myanmar gibt.

Dienstag, 23. September 2008

Schlangenalarm

In Thailand ist alles möglich. Gestern hatten wir einen Gast auf der Rückfahrt nach Bangkok. Mindestens eine Stunde lang war er (oder soll ich besser sagen "sie") mit uns im Auto. Ob sie immer noch im Auto ist? Keine Ahnung... Wir haben mit der Taschenlampe geleuchtet und einige Deckel und Verkleidungen aufgeschraubt. Leider haben wir unseren Gast nicht mehr gefunden... Oder war das vielleicht gut so? Wie auch immer, sie ist über Nacht in Huahin in unser Auto "eingestiegen" und kam dann erst nach über 100 km zum Vorschein. Ganz kurz war sie nur zu sehen, aber das hat gereicht, uns einen gehörigen Schrecken zu versetzen. Die Rede ist von einer Schlange, die mit uns nach Bangkok wollte. Und wie gesagt, wir haben sie nicht aussteigen sehen...

Montag, 15. September 2008

James Hudson Taylor IV in Deutschland

James Hudson Taylor IV, der Urenkel des bekannten Chinamissionars und Gründer der ÜMG, kommt nach Deutschland. Das ERF hat ihn schon eingeladen und auch bei einer Sendung des Bibel TV wird er dabei sein. Leider sind wir in Thailand, aber ihr habt die Chance, ihn zu sehen. Hier gibts mehr Infos: www.studientag-china.de

Zum Nachdenken

Die Frage nach dem Tod und dem Ziel im Leben beschäftigt die Menschheit seit Anbeginn. Wie gehen wir damit um?
 
In der letzten Zeit wurden wir mit insgesamt vier Todesfällen konfrontiert:
1. Ein Urlauber ertrank, während wir Anfang des Jahres Urlaub auf einer Insel (Koh Chang) machten. Wir waren vor Ort als es passierte und anschliessend im engen Kontakt mit den Hinterbliebenen. Ich übersetzte und wir alle halfen, wo wir konnten.
2. Vor wenigen Wochen wurde ein Rucksackreisender aus Vietnam nach Bangkok evakuiert. Er hatte eine Hirnhautentzündung und lag eine Zeit im Koma, bevor er während des Überführungsfluges in die Schweiz verstarb. Die Mutter war vorher für einige Tage im Gästehaus der OMF hier in Bangkok.
3. Vor vier Wochen wurde der Sohn von OMF Missionaren nach Bangkok evakuiert. Die Familie arbeitete in Kambodscha. Vier Wochen lang rangen wir um das Leben ihres 17jährigen Sohnes. Letzte Nacht verstarb er, nachdem er nicht wieder aus dem Koma erwacht war.
4. Eine Frau, die in China arbeitete, kam vor gut einer Woche nach Bangkok, um hier operiert zu werden. Knapp eine Woche nach der normal verlaufenden OP brach sie im Gästehaus der OMF während einer Gebetsgemeinschaft zusammen. Sie starb kurze Zeit später im Krankenhaus an einer Lungenembolie. Sie hinterlässt einen Mann und sechs Kinder, die wir am Wochenende im Gästehaus betreuten! Gerade mal fünf Wochen waren sie in China, um Gott dort zu dienen...
 
Die ersten beiden der vier oben aufgeführten Familien kennen Jesus nicht als ihren Retter.
 
Diese Geschehnisse haben uns sehr beschäftigt in den letzten Tagen. Was sagen wir zu den Hinterbliebenen? Was hilft wirklich?
Eine lebendige Hoffnung, die wir Christen in Jesus gefunden haben, ist mehr Wert als alles andere auf dieser Welt!
Danke, wenn ihr im Gebet an die oben erwähnten Familien denkt!
 
 

Mittwoch, 10. September 2008

Premierminister des Amtes enthoben

In Thailand geht es weiterhin kunterbunt zu... Nun ist Premierminister Samak seines Amtes enthoben worden. Warum? Er hat im Fernsehn gekocht! Ja, gekocht! Ok, nicht das Kochen war das Problem, sondern dass er ein Honorar dafür genommen hat. Und das hätte er als Premier nicht machen dürfen. Das thailändische Gesetz verbietet das.
Aber das scheint noch keine endgültige Lösung des Konfliktes zu sein, denn die regierende Partei will Samak wiederwählen... Wir hoffen und beten weiter, das sich die angespannte Lage in Thailand bald klärt.

Dienstag, 2. September 2008

Ausnahmezustand in Bangkok

Vorweg einmal die Info, dass es uns (den Mitarbeitern der OMF in Bangkok) gut geht und eigentlich überhaupt nichts von den Unruhen mitbekommen. Die Unruheherde sind in einem anderen Stadtteil.
Yvonne Holley, unsere Feldkrankenschwester, steckte für zwei Nächte in Südthailand fest, weil Demonstranten den Flughafen blockiert hatten und kein Flugzeug starten konnte.
 
Angefangen hatte es ja eigenlich alles mit dem Militärputsch vor zwei Jahren. Damals wurde der Premierminister Tha_ksin gestürzt und das Militär übernahm für eine kurze Zeit die Macht. Dann aber gab es Neuwahlen. Die Partei Tha_ksins wurde aufgelöst. Wenig später entstand eine neue Partei, allerdings mit den gleichen Schlüsselpersonen. Und das hat natürlich zu Aufruhr geführt, weil in den Augen der Bevölkerung sich nicht viel geändert hat und die momentane Regierung nur "Marionetten" der alten Regierung sind.
Tha_ksin ist nun übrigens in England und beantragt Asyl. Er ist nach den Olympischen Spielen nicht wieder nach Bangkok gekommen (wo er wegen Korruption angeklagt wird), sondern direkt nach London geflüchtet.
 
Vor gut einer Woche besetzten die Anhänger der P A D (People's Alliance for Democracy) das Regierungsgebäude und fordern den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Samak Sundaravej.
 
Da sich die Proteste seit dem immer weiter ausweiteten und es leider vor ein paar Stunden zu einem ersten Todesfall gekommen ist, wurde der Ausnahmezustand über Bangkok verhängt.
 
Wo das hin führt, weiss im Moment keiner so genau. Solange beide Seiten sich gegenseitig die Zähne fletschen, kann es keine Einigung geben. Hoffen und Beten wir, dass die brutalen Unruhen auf Bangkoks Strassen sich nicht weiter ausweiten.
Unterm Strich ist das für Thailand sehr schwierig, denn Thailand kann so nicht weiterkommen. Und ein geschicktes Händchen in der Politik ist im Moment dringend nötig, weil das Land viele Probleme hat. Unter anderem die Bekämpfung der schnell steigenden Lebenshaltungskosten.

Mittwoch, 27. August 2008

Eine neue Erfahrung

Einiges hat sich schon getan, seit ich die Weiterbildung zum Coach begonnen habe. Ich habe einige Leute gefunden, die sich auf das "Abenteuer Coaching" eingelassen haben und das im Moment mal ausprobieren. Auf dem Weg zur Akkreditierung (International Coach Federation) als Coach sammle ich weitere Stunden und habe selbst einen Coach gefragt, mich zu coachen. Das ist echt klasse! Keith Webb arbeitet in Singapur und ist für die nächsten Monate mein Coach. Unabhängig davon, dass ich gute Beispiele bekomme, wie ein professioneller Coach arbeitet, ist die Zeit sehr wertvoll. Ich merke, wie Coaching funktioniert. Sogar bei mir :-) !! Und alles per Skype... einfacher gehts nicht...

Freitag, 8. August 2008

Schmetterlingskuchen

Simon hat sich wieder einen Schmetterlingskuchen zum Gebeurtstag gewünscht. Bunt verziert mit Zuckerglasur und Smarties hat er den in guter Erinnerung von seinem Gebeurtstag im letzten Jahr.
Am Morgen seines Geburtstags wacht er auf, geht langsam die Treppe herunter und sieht den Tisch, wo Kerzen brennen, Geschenke auf ihn warten und der besagte Schmetterlingskuchen darauf wartet, angeschnitten zu werden. Das erste was er sagt: "Na, letztes Jahr war der Kuchen aber größer!" ...

Simons 6. Geburtstag


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Dienstag, 29. Juli 2008

Zwei Wochen Strand

Bangkok hat uns wieder... Am Sonntag sind wir aus Südthailand zurückgekommen. Zwei Wochen waren wir dort. Das hat echt gut getan! Das Bauprojekt im Büro und andere Dinge hatten in der letzten Zeit viel Energie gekostet.
Da das Ferienhaus hauptsächlich von Missionaren genutzt wird, ist es immer recht interessant, wen man dort so alles antrifft. Einige gute Freunde waren dort (z.B. Familie Aeschimann), aber auch andere, die wir vorher noch nicht kannten. Simon und Joel haben es auch sehr genossen, waren aber auch wieder froh, zurück nach Bangkok zu ihren Hamstern zu kommen...
Die Zeit ging mal wieder sehr schnell vorbei und nun bin ich wieder dabei, mich durch meine Inbox zu kämpfen.

Raphaelas Kopfschmerzen bleiben weiterhin ein Gebetsanliegen. Nachdem zwei Wochen lang Ruhe war, meldete sich die Migräne wieder, sobald wir in Bangkok ankamen. Danke für eure Gebet!

Freitag, 4. Juli 2008

Coaching

Nein, ich bin nicht unter die Fussballer gegangen seit der EM. Seit einiger Zeit mache ich eine Zusatzausbildung zum Coach (Lifecoach). Was das bedeutet, erfahrt ihr auf meiner neuen Webseite (www.empowering-people.de). Schaut doch mal vorbei!
Und vielleicht wäre das ja auch etwas für euch? Möchtet ihr...

  • Mit dem Tempo des Alltags mithalten?
  • Eure Beziehungen zu anderen verbessern?
  • Bessere Entscheidungen treffen?
  • Berufliche Veränderungen besser bewältigen?
  • Eure Ziele schneller erreichen?
  • Persönlich weiterkommen?
  • Stress reduzieren?
  • Geistlich wachsen?
Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr euch gerne melden!

Büro fertiggestellt (mehr oder weniger)


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Mittwoch, 25. Juni 2008

Herbstmissionsfest ÜMG

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Nach dem Erdbeben in China

Vielleicht fragt hier euch, wie es einen Monat nach dem Erdbeben in China dort aussieht. Hier ein Link mit mehr Infos:
www.omf.org/omf/deutschland/asien/aktuell/zur_situation_in_china

Mittwoch, 11. Juni 2008

Ein guter Nebeneffekt

Unser Büro ist fast fertig. Montag kommt der Teppich und dann fehlen noch die Möbel. Die sind aber schon bestellt. Trotzallem Dreck, Staub und Stress hat diese Bauerei einen klasse Nebeneffekt: Dadurch, dass wir auf engstem Raum vorübergehend zusammen arbeiten und alle mit am Layout "ihres" Büros gearbeitet haben, war es eine gute "Übung" in Bezug auf Teamarbeit. Dieses Projekt hat uns als Team gestärkt und ich glaube jeder ist im Moment froh, Anteil an diesem neuen Büro zu haben.

Dienstag, 3. Juni 2008

International Food Fair

Vorletzen Sonntag gab es einen "International Food Fair" in unserer englischsprachigen Gemeinde. Die Gemeinde hat Mitglieder aus über 40 Ländern. Ganz verschiedene Leckereien aus aller Herren Länder wurden nach dem Gottesdienst verkauft und der Erlös kam verschiedenen Missionsprojekten zu Gute. Wäre das mal eine Idee für eure Gemeinde? Vielleicht gibt es da eher hausgemachte Torten oder andere Spezialitäten aus Dorf und Stadt?

Montag, 26. Mai 2008

ne Menge Dreck und Staub


Nicht mehr wiederzuerkennen ist unser Büro im Moment! Ein Riesenchaos, ein klaffendes Loch in der Mauer und ne Menge Staub... Wir sind gerade dabei, unser Büro bei der ÜMG/OMF auszubauen. Bei unserem chronischen Mitarbeitermangel ist es ermutigend, endlich Büroraum für weitere Mitarbeiter schaffen zu können. Zwei Frauen aus den USA und ein Ehepaar aus England werden bald in Bangkok eintreffen und uns in der Administration helfen. Noch sind alle vier in Lopburi/Zentralthailand beim Sprachstudium.
Ich finde so eine Bauerei echt herausfordernd, weil man nie sicher ist, ob die Bauarbeiter uns übers Ohr hauen oder nicht. Nur gut, dass wir einen christlichen Architekten gefunden haben, der uns beim Aushandeln der Preise hilft.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Katastrophen um uns herum

Das Unwetter hat sich etwas gelegt, aber noch gestern ging ein mächtiger tropischer Gewitterregen auf unser Haus nieder. Wir sind dankbar, das wir bisher von all den Katastrophen um uns herum verschont wurden.
Wir denken an die hilfbedürftigen Menschen in Burma, die auch mehrere Wochen nach dem tödlichen Zyklon immer noch auf Hilfe warten. Und auch das Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan hat uns sehr beschäftigt. In beiden Katastrophengebieten haben wir Kollegen, die zum Teil nur sehr knapp dem Tod entkommen sind.
Eine Bekannte aus unserer Gemeinde versuchte vergeblich, per Telefon ihre Angehörigen in Burma zu erreichen. Mehrere Tage lang war das nicht möglich. Als dann nach unzähligen Versuchen endlich jemand den Hörer im Nachbarland abnahm, war die Erleichterung groß! Ihr Haus und die Kirche waren von dem Sturm verschont geblieben. Ausserdem die Häuser einiger Christen in der Stadt. Das ist ein Wunder, denn der überwiegende Teil der Häuser in der Nachbarschaft wurde bei dem stärksten Zyklon seit Jahrzehnten völlig zerstört.
Wie ernst die Lage ist, habt ihr sicher aus der Tagespresse mitbekommen. 40% der Toten sind Kinder. Und für die, die überlebt haben, ist der Überlebenskampf noch nicht zu Ende. Die Kräfte der Menschen schwinden, da Hilfsgüter nicht da ankommen, wo sie gebraucht werden...
Leider ertappe ich mich dabei, diese Ereignisse langsam zu vergessen. Der Alltag fordert uns sehr und weitere Geschehnisse in unserem Umfeld lenken unsere Aufmerksamkeit in eine andere Richtung.
Bitte betet weiter für die Situation in Burma und China! Für die Menschen dort werden diese Ereignisse noch lange bittere Realität sein.

Montag, 12. Mai 2008

Das muss wohl jeder mal durch

Seit dem Wochenende haben wir also Tiere im Haus. Nein, ich meine nicht die
in Thailand üblichen Kakerlaken. Die gabs schon vorher. Nein, ein
Hamsterehepaar ist bei uns eingezogen. Joel und Simon sind ganz verrückt
danach. Langweilig wird es den Hamstern übrigens nicht. Den ganzen Tag lang
werden sie herumgetragen, wird ihnen Futter gereicht, die Pulverbadewanne
zurecht gemacht usw. usw.
So klein wie die sind, sind es bestimmt Zwerghamster. Da sind wir aber nicht
sicher, da man hier nur den Thainamen kennt.
Aber mal ganz ehrlich... Niedlich sind sie schon :-)

Mittwoch, 7. Mai 2008

Angenehm kühl...

Angenehm kühl war es im Khao Yai National Park. Zwei Autostunden von Bangkok entfernt haben wir da gerade ein freies Wochenende mit unseren Freunden aus der Schweiz (Familie Aeschimann) verbracht. Echt eine prima Abwechslung zur Hitze Bangkoks.
Simon und Joel haben sich gleich neue Haustiere von dort mitgebracht: Riesenkugler. Mehr als zehn dieser neidlichen Tierchen laufen jetzt bei uns in einer Schüssel umher. Am Wochenende bauen wir uns ein Terrarium.

Mittwoch, 30. April 2008

Nach 10 Jahren

10 Jahre sind vergangen, seit wir Jaromir zum letzten Mal gesehen haben.
Zusammen haben wir die Bibelschule in Wiedenest besucht, bevor er mit seiner
Familie zurück in die Tschechische Republik ging und wir nach Thailand. Nun
hat ihn eine Konferenz der Wycliffe Bibelübersetzer nach Thailand gebracht.
Da war natürlich die Wiedersehensfreude groß!
Gerne möchte er die Gemeinden in seiner Heimat ermutigen, ihre Verantwortung
in der Mission wahrzunehmen. So hat er viel Material gesammelt und wird nun
die Arbeit der ÜMG/OMF in dem ehemaligen kommunistischen Land bekannt
machen.

Montag, 14. April 2008

Wasserschlachten

Bei 36° Celcius kommt uns das traditionelle Thailändische Neujahrsfest Songkran gerade recht. Drei Tage lang säumen die Menschen die Strassen und bewerfen vorbeifahrende Autos, Pick-up-Trucks und Motorräder mit zum Teil eisgekühltem Wasser. Gestern haben auch wir unsere Wasserkanonen gepackt und sind zu einer befreundeten Missionarsfamilie zur Wasserschlacht gefahren. Ich brauche euch ja nicht zu erzählen, wie sehr Simon und Joel das genossen haben.

Samstag, 5. April 2008

9 Jahre

Unglaublich! Heute sind wir genau 9 Jahre in Thailand! Wow! Wie die Zeit
vergeht...

Sonntag, 30. März 2008

Konfliktmanagement

Wer ist anfälliger für Konlikte? Der Missionar oder der Christ in der
deutschen Kirchengemeinde?
Ja, der Missionar! Habt ihr richtig geraten? Dadurch, dass der Stresslevel
beim Missionar viel höher ist als bei einem Durchschnittschristen in
Deutschland (wegen der fremden Sprache, Kultur, Lebensbedingungen, knapperem
Budget...), fehlt nicht viel, bis das (Stress-)Fass überläuft. Und dann
kommt es leicht zu zwischenmenschlichen Konflikten.
Dieses und viele andere Themen haben wir gerade bei einem
Leiterschaftstraining durchgearbeitet. Das war die dritte von vier
Schulungswochen, die über zwei Jahre verteilt sind. Diesmal stand Teamarbeit
und Konfliktmanagement auf dem Programm.
So, dann sollte es ja in Zukunft bei uns keine Probleme mehr geben, oder??
(Ja, ja, kleiner Witz am Rande.)

Donnerstag, 20. März 2008

E-Pass

Sagt mal, geht euch das auch so??? Wir sind gerade dabei, einen neuen Pass
für Raphaela und Simon zu beantragen. Die Bestimmungen für die Passbilder
sind ja unglaublich! Heute müssen wir uns nochmal durch den chaotischen
Verkehr Bangkoks kämpfen, um zur Deutschen Botschaft zu gelangen. Gestern
haben Sie uns wieder weggeschickt, weil die Köpfe auf den Bildern wenige
Millimeter zu klein waren. Ach ja, Biometrisch soll das Bild auch sein. Wow!
Da verlieren wir fast zwei Arbeitstage nur wegen so einem biometrischen
Bild... Echt frustrierend.

Dienstag, 18. März 2008

Chinesisch

Diese Woche hatte Simon das erste Mal Chinesisch im Kindergarten. Neben
Deutsch, Englisch und Thai (ach ja, und Hirzenhainer Platt) ist ja noch
Spielraum :-) Aber Spass beiseite. Er findet das echt prima! Und am Montag
kam er nach Hause und hat uns gleich sein erstes Wort Chinesisch
beigebracht: Löffel. Wie hiess das nochmal auf Deutsch...? Chinesisch?
Nichts für mich!

Mittwoch, 5. März 2008

Coaching, eine "neue Mode"?

Im Moment mache ich gerade eine Weiterbildung zum Coach. Im Rahmen dieser Ausbildung hatten wir gerade eine Telefonkonferenz mit fast 20 Leuten. Das war echt cool! Viele der Teilnehmer waren in Asien (Japan, Singapore, Thailand), aber auch einige in den USA. Durch die verschiedenen Zeitzonen redeten die einen von "heute Abend" und die anderen von "heute Morgen".
Im Rahmen dieser Ausbildung suche ich mindestens drei Leute, die ich über die nächsten sechs Monate coachen sollte. Das ermöglicht es mir, die Ausbildung mit einer Akkreditierung abzuschliessen.
Wusstet ihr, dass eine fortlaufende Coaching Beziehung für den, der "gecoached" wird, eine mehr als 300% höhere Erfolgsquote erzielt als nach normalem Training?
Das hört sich vielleicht alles etwas fremd an. Coaching kann man in allen Lebensbereichen anwenden. Z.B. bei Herausforderungen in der Kindererziehung, im Beruf, in der Ehe, in der Beziehung zu Gott, bei schwierigen Entscheidungen, beim Formen des eigenen Charakters, beim Leiten eines Teams... einfach in allen Bereichen, wo man "weiter kommen" will, also persönlich wachsen möchte.

Vorteile des Coaching:
- Man erreicht seine Ziele schneller
- Es gibt Hilfestellung für bessere Entscheidungen
- Es können neue Fähigkeiten erlernt werden
- Personalisiertes Training wird ermöglicht
- Erneutes Ausrichten auf "das, was wirklich wichtig ist im Leben"
- Es hilft beim Vorwärtsgehen von Vision zur Aktion
- Es gibt Horizonterweiterung für innovative Lösungen

Nein, ich bin da nicht auf ein neues Marketingkonzept hereingefallen. Mich hat überzeugt, dass durch diesen Ansatz Leuten echt geholfen werden kann und sie zum persönlichen Weiterkommen in ihren Lebensfragen motiviert werden. In meinem Job, wo ich mich vermehrt um andere Missionare kümmere (Member Care), kann ich diese Ausbildung sehr gut gebrauchen.

Gerne könnt ihr euch melden - egal wo ihr seid!! Coaching via Telefon oder Skype ist dabei normal. Ich wäre euch dankbar. (Ach ja, Missionar müsst ihr dazu natürlich nicht sein :-)

Donnerstag, 21. Februar 2008

Field Council

Acht Stunden Sitzung. Erschöpft komme ich nach Hause. Heute hatten wir den ganzen Tag eine Sitzung des "Field Council". Julia aus England, Jannie aus Südafrika, Ulrich aus der Schweiz, Mark aus den USA und ich. Das ist das höchste Gremium der OMF Thailand. Zwei Mal im Jahr treffen wir uns und reflektieren an Wegen, die die ÜMG im letzten halben Jahr eingeschlagen hat. So manches muß diskutiert und aufgearbeitet werden: Vom Problem mit unserer Datenbank bis hin zu Strategien in der Gemeindeaufbauarbeit. Recht interessant, aber auch ermüdend. Ich bin dankbar, dass Gott uns in unseren Gedanken und Worten geleitet hat und wir Entscheidungen in Einmütigkeit treffen konnten.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Suki

Wir stehen in der Küche und bereiten gemeinsam unser Abendessen vor. Drei Männer und drei Frauen. Es gibt Suki. Am Nachmittag waren wir gemeinsam im Supermarkt. Dort holte jeder das, was er gerne aß aus dem Kühlregal und nun war der Zeitpunkt gekommen, alles in den Topf mit heißem Wasser zu werfen. Rindfleisch, Shrimps, Ei, Gemüse, Tofu, Pilze, usw. Die scharfe Soße war das I-Tüpfelchen. Lecker! Die Thai's wissen schon, was gut schmecht!
Das hatte es bisher in diesem Rahmen noch nicht gegeben. Ich hatte ein Retreat für die Büromitarbeiter organisiert. Wir hatten drei sehr gesegnete Tage. Die Gemeinschaft war sehr gut und durch die geinsame Zeit konnten wir uns alle besser kennenlernen. Wir haben viel gelacht, hatten aber auch Zeiten, wo Einzelne sich öffneten und von ihren Alltagsproblemem erzählten. Und auch das hatte es so noch nicht gegeben.
Ich war ermutigt, da die Mitarbeiter im Büroumfeld oft sehr formell sind. So habe ich sie mal von einer anderen Seite kennengelernt.

Samstag, 26. Januar 2008

In der Wartehalle in Phnom Penh

Etwas Zeit habe ich noch vor meinem Flug zurück nach Bangkok. Die zwei
Wochen Seminar, bei dem ich mitgearbeitet habe, sind gestern gut zu Ende
gegangen. Überwiegend possitive Echos bekamen wir von den Teilnehmern. Das
ist für uns Mitarbeiter natürlich sehr ermutigend.
Im Rückblick waren diese zwei Wochen allerdings sehr anstrengend. Wenn die
täglichen Seminare zu Ende waren, waren für uns weitere Besprechungen und
Vorbereitungen angesagt. Meistens bis spät in den Abend. Die letzten Tage
waren für mich besonders anstrengend, da ich mir irgendwo in Phnom Penh eine
Magen-Darm-Grippe geholt hatte. Dadurch war ich die letzten beiden Tage fast
völlig ausser Gefecht.
Kambodscha wird vermutlich noch eine Weile in meinen Gedanken festsitzen.
Die Armut und die dunkle Vergangenheit unter PolPot hat mich sehr
beschäftigt. Auch fast drei Jahrzehnte nach dem Ende der Roten Khmer leidt
die Bevölkerung noch immer an den Folgen. So ist es umso ermutigender, wenn
Kollegen der OMF von ihren Erfahrungen in der Gemeindeaufbauarbeit erzählen.
Die Gemeinden in Kambodscha wachsen und innerhalb weniger Jahre hat sich die
Zahl der Christen vervielfacht. Leider fehlt es überall an reifen Christen,
die im Bereich Jüngerschaftschulung mithelfen können. So brauchen unsere
Kollegen hier dringend Verstärkung. Vielleicht wollt ihr mit für neue
Mitarbeiter beten...?

Sonntag, 20. Januar 2008

Killing Fields

Wie eine dunkle Wolke hängt die schreckliche Vergangenheit über Kambodscha.
Auch wenn weniger Menschen unter der Regierung der Roten Khmer (1975-79)
starben als durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg, war die Herrschaft von
Pol Pot nicht weniger grausam. Nur sehr langsam erholt sich Kambodscha von
diesem Völkermord.
Das Gefängnis Teul Sleng in Phnom Penh, wo 17,000 Gefangene ihren Tod fanden
erinnerte mich sehr an Auschwitz. Menschen wurden schlechter als Vieh
behandelt und zum Teil grausam mishandelt und anschliessend auf den
sogenannten "Killing Fields" vor den toren der Stadt umgebracht (meinstens
erschlagen, um Munition zu sparen).
Fast 30 Jahre nach dem Ende des Regimes steht nur einer der Hauptschuldigen
vor Gericht: Deuch, der viele Jahre an der Grenze zu Thailand untertauchte.
Dort wurde er Christ und stellte sich 1999 den Behörden. Nun bekennt er sich
zu seinen Taten und übernimmt volle Verantwortung. Gott hat ihm vergeben,
aber ob die angehörigen derjenigen, die er umbrachte, ihm auch vergeben
können, ist fraglich. Das Wort Vergebung bekommt hier in Kambodscha eine
besondere Bedeutung.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Kein Strom in Kambodscha

Der Kurs hat gut angefangen. Wir haben eine bunte Gruppe aus vielen
verschiedenen Ländern. Für mich ist das Unterrichten noch recht
herausfordernd, da ich bei manchen Unterrichtseinheiten mich ganz neu hinein
denken muß. Am ersten Tag fiel auch gleich der Strom aus. So hatte meine
durchdachte PowerPoint Präsentation keine Verwendung :-( Diese Begebenheiten
"halten und auf dem Boden" und lehren Flexibilität :-) Flexibel muss man als
Missionar in Asien auf jeden Fall sein!

Montag, 14. Januar 2008

Thailand vor 30 Jahren

Jetzt weiss ich auch mal, wie Thailand vor 30 Jahren aussah. Es wird immer wieder gesagt, das Kambodscha heute so aussieht.
Mit 3 1/2 Stunden Verspätung kamen wir um fast Mitternacht in Phnom Penh an. Tiefe Schlaglöcher musste unser Taxifahrer ersteinmal bewältigen, um vom Flughafen aus zu dem Büro der OMF/ÜMG zu kommen.
Eine bunt gemischte Gruppe bestehend aus Missionaren mehrer Missionswerke sind bei diesem Kurs vertreten. Es ist sehr interessant, auch mal Leute anderer Werke kennenzulernen. Heute waren wir Geldwechseln in der Stadt. Ein unglaubliches Abenteuer in einem Land, wo man fast überall mit US Dollar bezahlen kann. Ein US Dollar sind ungefähr 3800 Riel. Ach ja, Münzen gibt es hier nicht. Nur Papiergeld...

Sonntag, 13. Januar 2008

Kambodscha

Was verbindet ihr mit Kambodscha? Massenvernichtung ähnlich wie unter Hitler; Angkor Wat, eine monumentale Tempelruine;...
Heute Nachmittag fliege ich für zwei wochen nach PhnomPhen, um dort einen Pre-Home-Assignment-Workshop durchzuführen. Über 20 Teilnehmer haben sich angemeldet.
Bitte betet für Raphaela und die Kinder, die während der Zeit in Bangkok zurück bleiben. Wir sind dankbar, dass in wenigen Tagen Raphaelas Eltern zu ihrer Verstärkung nach Bangkok kommen.
Betet bitte auch für Bewahrung, Weisheit und Kraft bei der Durchführung des Kurses. Herzlichen Dank! Ich melde mich dann wieder von dort...

Freitag, 4. Januar 2008

Ich lebe, und Ihr...

sollt auch leben! (Jahreslosung für 2008)
Jesus gibt Leben. Aber nicht nur Leben, was so vor sich hinplätschert! Nein, dieses Leben sprudelt nur so!

Wie oft schauen wir "über" Bangkok und sind traurig, dass nur so wenige dieses Leben hier haben wollen...

Mittwoch, 2. Januar 2008

Weihnachsfeier in der Rodanankirche














Mit viel Getöse und Spass, aber mit guten, tiefgehenden Gedanken zwischendurch feiertete die Rodanankirche Weihnachten. Hauptsächlich die Jugendlichen waren bei Vorbereitung und Durchführung des Abends beteiligt. Für uns persönlich war das natürlich sehr ermutigend, da einige von ihnen jahrelang in unserer Wagenheber-WG gewohnt haben und noch immer bei "der Sache" sind.
Dam und Tawii führten durch das Programm. Und auch hier sind wir dankbar, wie Gott Menschenherzen verändert hat: Lange Zeit kamen die Beiden nicht miteinander zurecht. Und nun beide auf der Bühne zu sehen und sich gegenseitig ergänzend, war das i-tüpfelchen des Abends.

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Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?