Blog der Familie Holighaus

Herzlich Willkommen!

(Neuste Einträge in unser Tagebuch immer sofort in eurem Computer. Wie das geht, erfahrt ihr hier.)

Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Montag, 31. August 2009

Manila

Seit einer Stunde bin ich in Manila zu einem Seminar. Vor einigen Tagen erreichte uns ein "Notruf", dass eine Leiterin des Kurses erkrankt war. So kam die Anfrage an mich, ob ich einspringen kann.
Es ist wieder ein Kurs, der Kollegen aus den Philippinen und Singapur auf den Heimataufenthalt vorbereiten soll. Da ich noch nicht richtig in meine Arbeit in Bangkok hineingekommen bin, habe ich zugesagt. Zwei Wochen werde ich hier sein.
Bitte denkt besonders an Raphaela, die mit den Kindern in Bangkok ist. Sie kann noch solange im Gästehaus der ÜMG wohnen bleiben. Die Kinder sind in ihrer neuen Schule sehr herausgefordert. Da sie noch keine Freunde haben, fällt ihnen jeder Tag recht schwer und mögen gar nicht morgens aufstehen und sich für die Schule fertig machen. Da braucht Raphaela viel Weisheit und Kraft, die Kinder zu ermutigen und zu unterstützen.

Freitag, 28. August 2009

Ein neues Haus

Wir haben tatsächlich ein neues Domizil gefunden. Nachdem wir einige hunderte Km in der weiteren Nachbarschaft umhergefahren und unendliche Labyrinthe mit tausend kleinen Gassen erkundet haben, hat sich eine super Möglichkeit in der direkten Nachbarschaft ergeben. Eine einheimische Sekretärin, die bei uns im Büro arbeitet (Frau Chortip) hat sich entschlossen, in einer Neubausiedlung ein Haus zu kaufen. Dann kam sie zu uns um zu fragen, ob wir Interesse haben, dieses für die nächsten Jahre zu mieten. Wiederum hat Gott Gebet erhört! Sehr ermutigend, wo doch unser Einstieg hier mit dem vielen Neuen recht herausfordernd ist.

Das Haus ist gerade neu gebaut und hat noch keine Küche. Diese soll aber in den nächsten Wochen folgen. Auch Klimaanlagen werden demnächst noch eingebaut. Das Haus ist recht klein und wir müssen gut überlegen, wo wir unsere Sachen verstauen können. Aber es hat eben den Vorteil, in der direkten Nachbarschaft der ÜMG zu sein. Und, es ist einfach schön und steht in einer Sackgasse. So können Simon und Joel gut mit ihren Fahrrädern vorm Haus fahren.

Philippinen

Vor einigen Tagen habe ich einen Anruf von den Philippinen bekommen. Dringend wir jemand gebraucht, der ab Montag bei einem Schulungskurs für Missionare mithilft. Nach langem Hin und Her habe ich nun zugesagt. So werde ich ab Montag für zwei Wochen in Manila sein, während Raphaela und die Kinder noch hier im Gästehaus der ÜMG wohnen bleiben.
Danke, wenn ihr da mit für betet.

Mittwoch, 26. August 2009

Ne Menge Arbeit

Heute bin ich mal wieder einen weiteren Tag im Büro. Was einem da so alles entgegenkommt, ist schon erstaunlich!
Erfreulicherweise, haben wir etwas über die Aufgabenverteilung zwischen Stuart und mir gesprochen. Er wird weiterhin einen Großteil der Finanzverwaltung übernehmen, was mir eine echte Erleichterung ist. So kann ich mich mehr um die Aufgaben im Bereich Personalentwicklung und Fürsorge für andere Missionare kümmern.

Anfang 2011 wird Stuart und seine Frau Chris aber wieder zurück nach England gehen. Ob ihr es glaubt oder nicht, damit hat die Suche für einen Nachfolger für ihn schon begonnen. Warum so früh werdet ihr fragen!? Es ist praktisch nicht möglich, mal schnell jemanden einzustellen. Interessenten beginnen den Bewerbungsprozess bei der ÜMG/OMF und mit anfänglichem Sprachstudium im Land kann das länger als ein Jahr dauern, bis der Interessent dann an seinem Arbeitsplatz ankommt.

Montag, 24. August 2009

Erster Schultag

Die Eltern waren mindestens genauso aufgeregt wie die Kinder. Der erste Schultag von Joel und Simon ist vorbei und ich muss sagen, Beide haben sich sehr tapfer geschlagen. Immerhin war das der längste Schultag, den sie bisher in ihrem jungen Leben erlebt haben. Die Schule fängt um 08:00 Uhr an und geht bis 14:40 Uhr.
Da die Zufahrtstraßen sehr sehr eng sind, gibt es vor der Schule täglich einen Megastau. So fuhren wir früh genug los und waren natürlich viel zu früh dort. In Bangkok weiss man ja nie...
Beiden hat es sehr gut gefallen. Es wurde Simon mal etwas lange zwischendurch, aber er hat dann einfach gebetet. Und er ist gewiss, dass er sich daran gewöhnen wird. Joel kam mit einem kleinen Veilchen über dem Auge aus dem Klassenraum. Aber er kann sich nicht mehr erinnern, wo er sich das geholt hat. Na, wenn das kein gutes Zeichen ist!
Alles in allem sind wir natürlich sehr erleichtert, dass der Tag sehr gut verlief. Ich glaube, die Eltern waren mehr besorgt als die Kinder...
Bilder gibts hier:
http://picasaweb.google.com/holighaus/ErsterSchultagSimonUndJoel

Rede des Königs am Freitag Abend

Am Freitag Abend hielt der König eine Rede vor dem Volk. Unter anderem sagte er:
"Kürzlich hatte ich das Gefühl, dass unser Land scheitern könnte, da es keine harmonische Zusammenarbeit gibt. Sie stehen alle im Wettbewerb. Jeder gegen jeden und niemand versteht was der andere will", sagte der König.

Danke, wen ihr weiterhin für Thailand und seine Politiker betet!

Besuch DOULOS

Für einen Kurzbesuch waren wir am Freitag auf dem OMF Schiff DOULOS, welches drei Wochen in Bangkok angelegt hatte. Es war wieder sehr ermutigend, die Arbeit der Schiffsbesatzung zu sehen. Die DOULOS war Raphaelas Zuhause von 1989 bis 1991.
Tausende Menschen waren in den letzten drei Wochen an Bord um das Schiff zu besichtigen und sich mit guter Literatur vom Buchladen einzudecken. Sogar die Tochter des Königs kam an Bord und eröffnete den Buchladen. Ein ganz besonderes Ereignis hier in Thailand.
Nun ist das Schiff auf dem Weg nach Malaysia. Mehr Infos gibts hier: www.doulos.org

Samstag, 22. August 2009

Die Schranke

Die Haussuche gestaltet sich schwieriger als erwartet. Es gibt fast keine
lehrstehenden Häuser in der Gegend. Und wenn ein Haus leer steht, will der
Eigentümer es verkaufen, weil er vermutlich wegen der Weltwirtschaftskrise
Schulden hat und dringend Geld braucht.
Es gibt einige wenige Häuser auf der anderen Seite einer Schranke. Diese
Schranke ist eine Zufahrt zu einem Wohngebiet, welche nur an buddhistischen
Feiertagen geöffnet ist. Das bedeutet, wenn wir dort ein Haus hätten, dann
müssten wir einen großen Umweg zur Schule und zum Büro fahren. Vergleichen
könnte man dass, wenn man von Hirzenhain nach Eiershausen über Dillenburg
und Wissenbach fahren würde.
Immerhin können wir mit unserem eigenen Auto auf Suche gehen. Das ist schon
mal eine große Erleichterung.
Wir sind gespannt, was Gott vor hat. Danke, wenn ihr mit für ein geignetes
Haus betet!

Freitag, 21. August 2009

So ist Gott!

Simon:
"Ich hatte mir ein schönes Auto gewünscht! Aber dass wir sooo ein schönes Auto bekommen, hätte ich nicht gedacht. So ist Gott!!"

"Werdet wie die Kinder...!" Mt. 18,3

Mittwoch, 19. August 2009

Ein Problem weniger

So, nun haben wir endlich ein Auto. Es ist ein Chevrolet Zafira, ähnlich wie der Opel Zafira in Deutschland. Wir haben lange verglichen und verschiedene Autos angeschaut. Nun sind wir ganz dankbar, dass wir wieder etwas beweglicher in dier Millionenstadt sind.

Sonntag, 16. August 2009

Führerschein

Gestern waren wir in der Stadt und haben unseren Führerschein verlängern lassen. Nun können wir endlich das Büroauto ausleihen und konkreter auf Haus- und Autosuche gehen.
Die Geschichte mit dem Führerschein hat uns mehr oder weniger den ganzen Tag gekostet. Eine Stunde hin, vier Stunden dort (inklusive Seetest, Reaktionstest unter den Augen von 30 neugierigen Zuschauern, thailändischer Bürokratie und einer einstündigen Moralpredigt in Form eines Filmes, wie man sich im Strassenverkehr richtig verhalten soll) und dann wieder eine Stunde zurück zum OMF Gästehaus. Unser Kollege Stuart und seine Frau kamen auch mit. Allerdings bekam er seinen Führerschein noch nicht, da er erst in zwei Wochen abläuft. Moral von der Geschicht: Dein Führerschein muss erst verfallen um dann einen Neuen zu bekommen. So muss er dann in zwei Wochen wieder hin... wieder ein Tag im Büro fehlen... nur wegen einer einfachen Verlängerung des Führerscheins... Ja, wir sind wieder in Thailand.

Freitag, 14. August 2009

Es geht nur langsam vorwärts

Nachdem wir nun schon ein paar Tage hier sind, geht es nur langsam vorwärts mit der Haus- und Autosuche. Heute war ich, Matthias mit Dam und Num unterwegs, um ein Auto anzuschauen, welches wir im Internet gefunden haben. Leider war es ein Unfallwagen und da lassen wir lieber die Finger davon. Der Preis war gut, aber wir haben keine Lust, in den nächsten Monaten Stammkunde in der Werkstatt zu sein.
Haussuche ist etwas auf Eis gelegt, weil das in Bangkok ohne Auto sehr schwierig ist. Ausserdem müssen wir morgen unseren Führerschein erst einmal verlängern. Fazit: Ohne Führerschein kein Auto, und ohne Auto kein Haus... :-)
Danke für eure Gebete!

Montag, 10. August 2009

Der Tag danach

Am Tag nach unserem Rückflug nach Thailand hier ein paar Stichpunkte... Heiss; müde; Flug war super, ohne Probleme; alles Gepäck (fast 120 kg!!!) kam an; Herzlicher Empfang: Stuart, Dam und Ann, Num und Ee kamen uns am Flughafen abholen; Kinder konnten lange nicht einschlafen, Eltern genervt :-) ; Raphaela, Simon und Joel haben Frühstück ausfallen lassen.

So, nun ist Auto- und Haussuche an der Reihe. Allerdings heute noch nicht. Wir lassen es mal ruhig angehen.

Samstag, 8. August 2009

Frontal21

Einen guten Artikel als Protest gegen einen ZDF-Beitrag über evangelikale Missionswerke findet ihr hier:
http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/landesbischof-begruesst-missionarischen-einsatz-von-jugendlichen.html

Die Leute, die diesen Beitrag gemacht haben, brauchen einfach Jesus!!

Freitag, 7. August 2009

Die Koffer sind gepackt

Die Koffer sind gepackt. Allerdings sind noch tausend Dinge auf unser To-Do Liste, die erledigt werden wollen. Deutschland zeigt sich im Moment von seiner schönsten Seite (zumindest wettermässig). Das macht den Abschied nicht leichter.
Viele gute Wünsche und Segensworte werden uns morgen auf dem Weg in den Fernen Osten begleiten. Es ist ermutigend zu wissen, dass unsere Freunde und Bekannten hinter uns stehen.

So, nun werde ich noch versuchen, unsere Sitzplätze für den Flug online zu reservieren. Ich hoffe, das ermöglicht uns einen guten Platz für die lange Reise.

Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?