Blog der Familie Holighaus

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Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Freitag, 17. September 2010

Hunde

Obwohl wir keinen eigenen Hund haben, kreuzen die Vierbeiner in letzter Zeit öfter unseren Alltag.
Wie manche von euch wissen, gibt es in Bangkok unzählige Strassenhunde. Viele sind krank und verkrüppelt. Eine kleine Welpe lief vor einigen Monaten hinter einer Kollegin her und wollte partout nicht umkehren. Um es kurz zu machen... nach etlichen Fahrten zum Tierarzt um Flöhe und andere Krankheiten los zu werden und nach einer eher unruhigen Eingewöhnungsphase haben wir einen neuen Hund auf dem OMF Gelände. Toffee, wie wir sie genannt haben, gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Geländes um das Büro.
In der Schule engagieren sich die Erstklässler (und somit Joel) gerade um solche Strassenhunde. So soll jeder Schüler Futter für ein Tierheim als Geschenk mitbringen. Nur gut, dass auch immer wieder eine christliche Stiftung für Behinderte eingeladen wird und die Schule auch in diese Richtung hilft. In dieser Megastadt, wo so viel Not herrscht, würden wir es nicht gut finden, wenn sich Hilfe nur auf leidende Vierbeiner konzentrieren würde.
Den "krönenden" Abschluss der Woche gab dann ein nicht so schönes Erlebnis gestern Abend: Ich, Matthias war mit Simon und Joel zu Fuss unterwegs zu einem Markt. Während wir staunend an den Hochhäusern emporschauten, stieß Simon mit einem schlafenden Hund zusammen. Klar, wenn die Augen oben sind, können sie ja nicht vor einem sein :-)  Der Hund drehte sich um und schnappte nach Simons Bein. Erschrocken und mit eingezogenem Schwanz lief er davon. Dummerweise kam etwas Blut aus der Kratzwunde, weshalb wir dann erstmal ins Krankenhaus mussten, um die Wunde zu säubern (Hundebisse können sehr unangenehme Entzündungen hervorrufen) und die Tollwutimpfung aufzufrischen. In Bangkok muss man eben mit allem rechnen...

Donnerstag, 2. September 2010

Stille in Bangkok?

Stille und Bangkok. Zwei Welten treffen aufeinander. Während ich hier
vorm Haus sitze und die Stille suche, höre ich allerlei Geräusche aus
der Nachbarschaft. Alle machen sich bereit, um sich in den Trubel der
Stadt zu stürzen. Es ist halb Acht und die Kinder sind auf dem Weg zur
Schule. Gleich muss ich los, um mich selbst in den Trubel des Alltags
zu stürzen. Mein Büro ist eigentlich recht ruhig. Aber kommt es nur
auf Geräusche von aussen an?
Wenn wir unseren Alltag in Gottes fähige Hände legen, dann bekommen
wir im Gegenzug eine innere Ruhe geschenkt, die nur Gott geben kann!
"Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin." Ps. 46,10

Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?