Blog der Familie Holighaus

Herzlich Willkommen!

(Neuste Einträge in unser Tagebuch immer sofort in eurem Computer. Wie das geht, erfahrt ihr hier.)

Ach ja... und aktuelle Bilder gibts immer mal wieder hier.

Montag, 19. Dezember 2011

Ein bedeutsames Abendessen


Die Jungs haben darauf bestanden... Abendessen mit Kerzenschein und Weihnachtsmusik. Jetzt kann Weihnachten kommen. Dabei ist das nur ein ganz gewöhnliches Abendessen. Es ist das letzte gemeinsame Abendessen der drei Männer im Haus, bevor morgen die Mama aus Deutschland zurückkommt. Joel und Simon singen bei den Liedern lauthals mit. Mit Sorgfalt wählt Simon die Lieder der CD aus, er weiß worum es geht: "Joy to the World! The Lord has come." Kurz diskutieren wir über diese Freude, die an diesem gewöhnlichen Montagabend einen besonderen Tiefgang findet.
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9 Wochen

Das Chaos lichtet sich und sogar die Weihnachtsdeko findet langsam einen Platz in unserem Wohn- und Esszimmer. Nach unglaublichen 9! Wochen sind wir seit gestern wieder in unserem Haus und versuchen uns wieder einzuleben. Ein Zimmer dient erstmal als Abstellkammer, bis wir neue Möbel für die heimatlosen Dinge gefunden haben. Seit neuestem gibt es sogar IKEA in Bangkok. Vielleicht werden wir ja dort fündig.
Morgen kommt Raphaela (mit Emily) aus Deutschland zurück, wo sie für 10 Tage zum 70. Geburtstag ihr Mutter war. Dann sollte so langsam wieder Normalität in unseren recht aufgewühlten Alltag einkehren. Pünktlich zu Weihnachten.
Auch wenn die vergangenen Wochen nicht ganz einfach für uns als Familie waren, sind wir trotzdem sehr dankbar, dass wir eigentlich alles hatten, was wir zum Leben brauchten. Gott hat sehr gut für uns gesorgt!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Weihnachten?

Wir leben nach wie vor in einem Apartment 30 km von Zuhause entfernt. Es ist Advent und die Jungs haben mit Liebe unsere Krippe aufgebaut. Ach ja und der Adventskalender hängt in einer Ecke und erinnert an das bevorstehende Weihnachtsfest. Ansonsten muss ich ehrlich sagen ist mir nach all den Erlebnissen der letzten Wochen noch nicht sehr nach Advent und Weihnachten...
Aber "Weihnachten wird es, wenn Gottes Liebe unser Herz gefunden hat!" Dieses Zitat fand ich gerade in einem Rundbirief eines lieben Bekannten. Ermutigend, oder? Also mein Herz hat diese Liebe gefunden!

Montag, 5. Dezember 2011

Improvisation ist alles!

In Zeiten von Überschwemmungen und Resourcenknappheit muss man sich eben was einfallen lassen, um das Beste aus Nikolaus rauszuholen! Joel hat sich was einfallen lassen, da in unserer momentanen Situation einfach alles anders ist... Die Weihnachtsdeko ist am anderen Ort, der Stiefel fehlt auch und Schuhe in einem Appartmentblock vor die Türe zu stellen ist sowieso nicht erlaubt! Deshalb Nikolaus mal etwas anders dieses Jahr...

Samstag, 3. Dezember 2011

Weihnachtsfeier inmitten von Chaos

Heute war die erste Weihnachtsfeier für diese Saison. So machten wir uns auf den Weg zum OMF/ÜMG Hauptquartier. Die Feier war eher ruhig, wenig Programm und sehr relaxed. Also wenig Stress.
Im Gegensatz dazu war Stress in der Nachbarschaft vorprogrammiert. Zum Teil standen die Kollegen auf dem Weg zur Feier zwei Stunden im Stau!
Der ganze Stadtteil war auf den Beinen und eifrig wird nun überall sauber gemacht. Was diese mühevolle Arbeit hinterlässt, hat uns heute morgen recht schockiert... Seht selbst:
(Zu dem bestehenden Fotoalbum habe ich die Bilder/Videos 28-34 hinzu gefügt.)

Müllberge auf dem Weg nach Hause

Mittwoch, 30. November 2011

Wie nach einem Umzug

Heute habe ich angefangen, unser Haus zu reinigen. Ehrlich gesagt war ich etwas entmutigt, als ich heute morgen das erste Mal ins Haus kam. Es war eine unglaubliche Sauerei! So gab es also viel zu tun...

Um so dankbarer war ich für die Hilfe einiger Thai Angestellten des OMF Gästehauses. Sie haben kräftig mit angepackt und innerhalb einiger Stunden war der grobe Dreck weg. Dazu hätte ich vermutlich Tage gebraucht. Nun fehlt noch die Feinarbeit, um den restlichen Schimmel so zu beseitigen, dass er nicht mehr wiederkommt. Dazu müssen Schränke und Gardinen gewaschen und nicht zuletzt alle Dinge wieder verstaut werden. Letzteres ist vermutlich nicht so einfach, weil einige Schränke der Flut zum Opfer gefallen sind. So brauchen wir wahrscheinlich ein oder zwei neue Möbelstücke, bis unser ganzes Zeug wieder einen Platz gefunden hat. 

Dienstag, 29. November 2011

Von Spagetthi und lila Wänden

Seit zwei Tagen sind wir nun wieder in Bangkok. Allerdings 30 km entfernt von unserem Haus. Das Appartment, wo wir wohnen können, ist Gott sei Dank! nicht so weit von der provisorischen Schule der Jungs entfernt. Lila Wände und Türen ist nicht gerade unser Stil, aber wir sind trotzdem sehr sehr dankbar dafür! Hier haben wir mehr oder weniger alles was wir im Moment brauchen. Allerdings war ich gestern erstmal eine Weile unterwegs, um einen Kochlöffel zu kaufen. Es sollte Spaghetti mit Hackfleischsoße geben. 
Zwei Schultage in der vorrübergehenden Schule haben Simon und Joel nun schon hinter sich. Da die Räumlichkeiten sehr beengt sind und einige Lehrer wegen den Überschwemmungen das Land verlassen haben, leisten die übrigen Lehrer Schwerstarbeit. Aber es ist beachtlich, wie sich die Schule trotz limitierten Mitteln ins Zeug gelegt hat, um die Kinder in einer guten Art und Weise zu unterrichten. Alle Achtung! Wir sind ausserdem froh, dass die Klassenlehrer von Joel und Simon noch da sind. Frau Alexander, Joels Klassenlehrerin geht übrigens auch in unseren Hauskreis (wenn der mal wieder statt findet nach der Flut)
So werden wir nun in dieser Umgebung bis zu den Weihnachtsferien bleiben. Erst dann werden wir versuchen, zurück in unser Haus zu ziehen. Wow! Das wären dann 9 Wochen im Exil! Als das Wasser immer näher Richtung Bangkok kam, hätten wir nicht gedacht, dass es so lange dauert.
Morgen werde ich nochmal ins Überschwemmungsgebiet fahren. Mit unserem Auto ist das noch nicht möglich (das Wasser ist noch zu hoch), aber ein Kollege will mich mit dem OMF Pick-up an der "Schiffsanlegestelle" abholen. Das geht angeblich. Bin gespannt. Ich werde versuchen, die zerstörten Möbel aus dem Haus zu räumen und noch einige Gespräche im Büro haben.

Sonntag, 27. November 2011

Wieder in Bangkok, aber...

...noch immer nicht in unserem Haus. Ein Bekannte hat uns kurzfristig eine Wohnung in der Innenstadt zur Verfügung gestellt. Von hier aus können wir die Kinder in eine andere Schule in der Nähe schicken (wo unsere Schule vorrübergehend hin umgezogen ist) und einfacher die Aufräumarbeiten Zuhause in Angriff nehmen.
Hier werden wir vermutlich nochmal 3 Wochen bleiben (bis zu den Weihnachtsferien).

Montag, 21. November 2011

Die sechste Woche

Unglaublich. Mittlerweile hat die sechste Woche im "Exil" begonnen. Seit Mitte Oktober können wir schon nicht mehr in unser Haus zurück.
Immerhin ist das Wasser weiterhin gesunken. So dürfte unser Haus mittlerweile trocken sein. Nun bleibt die grosse Aufgabe des Saubermachens... Ende der Woche fahre ich nochmal nach Bangkok und fange damit an. Leider war das Wasser im Haus sehr schmierig und es hat sich mittlerweile überall Schimmel gebildet. So möchten wir auf jeden Fall warten bis das Haus gut gesäubert und gelüftet ist, bevor wir mit den Kindern wieder einziehen können.
Ausserdem steht das Wasser in der Gegend nach wie vor recht hoch, so dass es immer noch unmöglich ist, mit dem Auto hineinzufahren. Die Schwierigkeit ist nur, dass es zunehmend schwieriger wird mit dem Boot. Oft läuft das Boot auf Grund, so dass man durch das Wasser wahten muss...

Donnerstag, 17. November 2011

Dienstag, 15. November 2011

Abenteuer Bangkok

Verzweifelt schöpfen wir mit aufgeschnittenen kleinen Plastikflaschen Wasser aus unserem Boot. Wir sind auf dem Weg von unserem Wohngebiet zur improvisierten Bootsanlegestelle 2 Kilometer entfernt. Durch die hohen Wellen der anderen Boote kommt immer mehr stinkendes Flutwasser in unser schmales Longtail-Boot aus Blech. Der Bootsfahrer direkt hinter mir wird immer stiller und ich merke ihm seine Nervosität an. Ob wir es schaffen werden frage ich... "Ja ja!" versucht er mich zu beruhigen. 10 cm Wasser stehen schon im Boot und wir haben mit vier Erwachsenen und drei Koffern und Taschen eindeutig zu viel geladen. Gerade noch rechtzeitig kommt ein anderes Boot neben uns vorbei. Ein Erwachsener muss raus! Träge steigt der übergewichtige Jugendliche aus unserem Boot. Nur wiederwillig steht er in dem ein Meter tiefen Wasser. Bevor er aber in das andere Boot einsteigen kann, muss erst noch der Preis ausgehandelt werden. Man einigt sich auf 100 Baht (ca. 2,50 Euro) und endlich kann es weitergehen. Erleichtert erreiche ich 15 Minuten später das "rettende" Ufer und kann endlich meine Reise nach Südthailand zurück zu Raphaela und den Kindern antreten.
Ein Woche lang war ich im Überschwemmungsgebiet. Leider steht unser Haus und das Büro der ÜMG mittendrin. 30 cm schmierige Brühe standen zum Schluss in unserem Haus. Das meiste konnten wir rechtzeitig hochstellen. Trotzdem sind einige Möbelstücke zerstört worden. Wir sind Gott sehr dankbar, dass das Wasser 30 Zentimeter vor der Türschwelle des Büros aufgehört hat zu steigen!
Wir sind gespannt wie lange es noch dauert, bis wir endlich wieder nach Hause und mit den Aufräum- und Reinigungsarbeiten beginnen können.
Bilder gibts wie immer hier: https://picasaweb.google.com/holighaus.

Freitag, 11. November 2011

Unser Haus und Umgebung in Bildern


Seit Wochen war ich nun das erste Mal wieder in unserm Haus. Hier einige Bilder und Videoclips...

Mitten drin

Das rote X zeigt die Lage unseres Hauses... Nicht sehr ermutigend, wenn man bedenkt, dass alles Wasser (blau im Bild) noch Richtung Süden ins Meer fließen muss.

Ausmass der Flut 11.11.2011 (Klick zum Vergrössern)

Noch immer ist die Nachrichtenlage sehr chaotisch. Eine Tageszeitung schreibt sehr positiv, die andere Zeitung einen Tag später extrem pessimistisch und sagt, dass die größte Flutwelle aus Zentralthailand noch Richtung Bangkok kommt.
Für heute orientiere ich mich mal an der Nachricht der "Bangkok Post", dass wenn das Wasser in irgendeinem Überschwemmungsgebiet stabil ist oder schon etwas gesunken ist, wird es wegen der nachlassenden Wassermenge nicht mehr steigen. Bei uns geht es pro Tag einige Zentimeter runter. Na, das ist doch was!
So sind wir gestern bei einer Bootsfahrt zu unserem Haus auf Grund gelaufen :-) Dazu später mehr...

Dienstag, 8. November 2011

Ich bin mittlerweile gut angekommen in Bangkok. Nach einer zwanzigminütigen Bootsfahrt kam ich (fast) trockenen Fusses im Hauptquartier der OMF/ÜMG an.
Wir sind durch die engen Gassen gefahren, wo es sonst nur so von Leuten und Essensständen wimmelt. Alles ist ausgestorben, nur vereinzelt bahnen sich die Menschen einen Weg durch die Flut. Mit Booten, selbstgebauten Flössen oder einfach grossen Wasserkübeln sind die Leute unterwegs um nur die allernötigsten Besorgungen zu erledigen. Viele harren in ihren Häusern aus und warten auf Hilfe.
So haben auch meine OMF Kollegen heute hunderte Hilfspakete von ausserhalb nach Bangkok hinein gebracht. Diese werden im Moment an Bedürftige verteilt. Das ist gar nicht so einfach:
Aufgeregt kommt eine Thailänderin zu mir und ist ganz ausser sich. Wir sollen auf keinen Fall die politischen Leiter der Nachbarschaft die Güter alleine verteilen lassen! Die würden sich diese selbstsüchtig untern Nagel reissen! Da brauchen wir echt Weisheit und Gottes Führung! So fährt in jedem Boot einer von uns mit...

Verteilung von Lebensmitteln in der Umgebung

Bericht unseres Feldleiters

Hier nur kurz ein Link zu einem Überblick unseres Feldleiters bezüglich der Überschwemmungen.
http://www.omf.org/omf/deutschland/aktuell/thailand_offener_brief_des_feldleiters_4_11

Sonntag, 6. November 2011

Auf dem Weg nach Bangkok

Meine Mutter und ich machen uns gleich auf den Weg nach Bangkok. Nach gut drei Wochen geht die Zeit für meine Mutter hier in Thailand wieder zu Ende. Obwohl ihr Aufenthalt wegen der Flut total anders als geplant verlief, war es eine grosse Hilfe, dass sie gerade jetzt da war!
Einen Tag früher als geplant gehen wir heute schon zurück. Die Wassermassen, die sich Richtung Meer drücken, drohen die einzige Zufahrtsstrasse zum Süden abzuschneiden. Morgen ist der Weg vermutlich schon überschwemmt.
So werden wir noch eine Nacht im Hotel verbringen.

In der Zwischenzeit habe ich einen weiteren Schulungskurs absagen müssen. Einige Kollegen mussten deshalb ihre Flüge nach Bangkok absagen. Der 10-tägige Workshop hätte am 15.11. beginnen sollen. Aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass bis dahin wieder Normalität eingekehrt ist.
Ich bleibe nun erst einmal einige Tage in Bangkok, um unser Team dort zu unterstützen. So wird das Boot mein Hauptfortbewegungsmittel sein.

Donnerstag, 3. November 2011

Unsere Mitarbeiter

Die meisten unsere einheimischen Mitarbeiter vom Gästehaus und Büro der OMF/ÜMG sind "ausgeflogen". Überall im Land verstreut warten sie, bis sich die Lage wieder normalisiert. Die meisten sind bei Freunden oder Verwandten untergekommen. Andere allerdings sind immer noch in ihren überschwemmten Häusern. Sie weigern sich zum Teil zu gehen, weil sie Plünderungen ihrer Häuser fürchten. So ist ein Mitarbeiter ganz alleine in seinem Haus. Langsam geht ihm das Wasser und die Nahrungsmittel aus. So versuchen wir nun, ihn mit dem Boot zu erreichen und zu versorgen. Eine andere Mitarbeiterin, die sowieso alleine in ihrem Haus lebt, können wir nicht erreichen. Sie keinen Strom mehr und wir wissen nicht wie es ihr geht. Während ich diese Zeilen schreibe sind unsere Kollegen mit dem Boot auf dem Weg zu ihr. Ich hoffe, sie kommen durch...
Das Wasser ist übrigens nur 1 cm in den letzten 24 Stunden gestiegen. Aber noch keine Anzeichen auf Besserung in Sicht.
Und schon wieder wurden gestern Abend an 17! verschiedenen Stellen unserer Nachbarschaft Deiche mutwillig einrissen, um die Wassermassen gezielt von anderen Wohngebieten wegzuleiten. Die ganze Nacht wurde fieberhaft gearbeitet und die Deiche wieder geflickt. Das ist mit ein Grund, weshalb unser Haus nun überflutet ist. Ob es nun noch höher steigt?

Mittwoch, 2. November 2011

Harrow unter Wasser

Harrow International School - Vom Fussballfeld ist nur noch ein See übrig.
Deshalb werden unsere Jungs im Moment per Internet mit Schulaufgaben versorgt.


Wasser im Haus

Letztendlich hat es doch nicht gereicht... Ca. 30 cm Wasser steht mittlerweile in unserem Haus. Zum Büro der OMF fehlen noch 20 cm.
Nach dreiwöchigem Hoffen und Bangen haben wir nun wenigstens Klarheit. Immerhin hat es sich gelohnt, die meisten Sachen hochzustellen. Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wasser bald wieder zurückgeht. Je länger es steht, desto eher gehen die schweren Möbel kaputt, die wir nicht höherstellen konnten.
Wir wollen uns nicht beschweren, denn es geht uns den Umständen entsprechend gut. Wir sind hier in Prajuab gut aufgehoben, aber die ganze Situation schwebt wie eine dunkle Wolke über uns allen hier.
Einige der Kollegen hier haben über einen Meter Wasser im Haus. Und das wird vermutlich noch eine Weile stehen.
Es tut gut, als Kollegen uns täglich zum Gebet treffen. Denn wir möchten uns auf Dinge konzentrieren, die Ewigkeitswert haben und nicht auf irdische Dinge, die sowieso vergänglich sind.

Dienstag, 1. November 2011

OMF in der Zeitung

OMF war in der Zeitung :-) Dieser Schnappschuss entstand vor ein paar Tagen direkt an der Strasseneinfahrt zu unserem Hauptquartier.

(Foto: Bangkok Post, 30. November 2011)

Evakuieren?

Seitdem wütende Bewohner im benachbarten Stadtteil einen Deich eingerissen hatten (siehe voriger Blogeintrag), stieg das Wasser in unserem Stadtteil drastisch an. Eine Riesenmenge Wasser floss so in unsere Wohngegend. So könnte es sein, dass nachdem wir nun drei Wochen lang gebangt haben, letztendlich auch Wasser in unser Haus kommt.
Wegen dem hohen Wasserstand hat die Stadt das Elektrizitätswerk beauftragt, den Strom in unserer Gegend abzustellen. Noch habe ich keine Bestätigung von unseren Kollegen erhalten. Sollte aber dieser Fall eintreffen, dann stehen wir vor der Frage, ob wir das Büro und Gästehaus der OMF/ÜMG vollständig evakuieren müssen. Bisher haben wir noch ca. fünf Kollegen auf dem Gelände plus einige Einheimische aus der Nachbarschaft aufgenommen. Dazu gehört ein schwerkranker alter Mann, ein Neugeborenes mit Mutter, ein blindes Mädchen mit Anhang und die Familie einer unserer Angestellten.

Montag, 31. Oktober 2011

Die Reichen im Trockenen, die Armen überschwemmt

Ein interessanter Artikel des "Stern".
http://www.stern.de/panorama/flut-in-thailand-bangkoks-daemme-halten-den-wassermassen-stand-1745408-standard.html
P.S . Wir leben übrigens im Stadtteil Don Muang (Nordbangkok), der auch im Artikel erwähnt wird. Wir sind zwar teilweise überschwemmt, aber verglichen mit der Landbevölkerung sind wir reich...

Deich zerstört

Immer wieder zerstören wütende Bewohner die Deiche in ihrer Wohngegend, um zu versuchen, die Fluten strategisch in andere Richtungen umzuleiten (siehe Foto). Leider ist das nun genau in unserer Wohngegend zum wiederholten Male passiert. Deshalb hat es einen starken Anstieg der Wasserpegels in unserer Gegend gegeben. Zum Teil steht das Wasser mehr als einen Meter auf der Strasse. Ob Wasser in unserem Haus ist, wissen wir noch nicht.
(Foto: Bangkok Post)

Samstag, 29. Oktober 2011

Das unglaubliche Ausmass der Katastrophe


Bilder der Flut

Echt professionelle, leider auch erschreckende Bilder der Flut findet ihr hier:
http://www.theatlantic.com/infocus/2011/10/bangkok-underwater/100178/

(Daniel Berehulak /Getty Images)

Freitag, 28. Oktober 2011

Mal wieder steigt das Wasser

Innerhalb der nächsten 48 Stunden wird sich rausstellen, ob Wasser in unser Haus kommt oder nicht. Es steigt, denn für morgen Samstag wird ein neuer Höchststand angesagt. Danke für euer Gebet! Unser ganzer Stadtteil ist fast komplett lahmgelegt. Nichts geht mehr. Und Zehntausende von Menschen versuchen aus Bangkok herauszukommen. Dementsprechend chaotisch ist es auf den Strassen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Von Noah und Mose - Ein Reisebericht

Kurz vor Mitternacht war ich wieder zurück in Prajuab. Es war eine sehr abenteuerliche Reise durch Bangkok. Da das Wasser in den vergangenen 12 Stunden recht angestiegen war, standen lange Abschnitte der Strassen schon unter Wasser. Autos blieben liegen und selbst einige Busse kamen nicht mehr weiter. Direkt vor uns blieben gleich zwei Busse liegen. So mussten die Passagiere aussteigen und im knietiefen Wasser den Bus an die Seite schieben.
Nachdem mich anschließend der Taxifahrer kurz vor den Überschwemmungen in unserem Stadtteil rausgelassen hatte, (weil er nicht mehr weiterfahren wollte), machte ich mich zu Fuss mit meinen Gummischlappen auf den Weg in Richtung unser Haus. Ein Motorradtaxifahrer bot mir an, mich in unser überschwemmtes Wohngebiet zu fahren. Durch einen engen Schleichweg hat er es tatsächlich geschafft, noch einen befahrbaren Weg zu finden. Allerdings zu dem fünffachen Preis von dem was sonst normal ist. 
Alle anderen Strassen sind wegen zu hohem Wasserstand abgeriegelt. Es fahren nur noch Militärlastwagen vorbei.
Zuhause angekommen fand ich ca. 30 cm Wasser vor dem Haus. Die stinkende Brühe steht dort schon seit mehreren Tagen. Da wunderts mich nicht, dass in Überschwemmungsgebieten leicht Infektionskrankheiten ausbrechen. Also ins Haus und erstmal Füsse waschen...
Gut, dass ich schon alles hochgestellt hatte. Das Wasser kann kommen. Unser Haus ist bereit. Als ich noch vor gut einer Woche die Möbel soweit wie möglich hochstellte, kam ich mir wie Noah vor. Er baute an der Arche auch als er noch überhaupt kein Wasser sah. Etwas blöd kam ich mir schon vor, aber naja...
Einige Dinge wollte ich noch ums Haus erledigen (z.B. unseren Hamster retten, der noch immer vor dem Haus stand) und noch zu meinen Kollegen, die im Büro die Stellung halten. Als ich am späten Nachmittag alles erledigt hatte, kamen vermehrt Meldungen, dass das Wasser wieder steigt, da in der Nähe einige Dämme gebrochen sind. Kurzentschlossen entschied ich mich noch am selben Abend Bangkok wieder Richtung Süden zu verlassen. Wieder machte ich mich mit meinen Gummischlappen auf den Weg und wieder kam ein Motorradtaxi und bot mir seine Hilfe an. Diesmal zum doppelten Preis. Ich willigte ein. Allerdings kannte er nicht den engen Schleichweg! So fuhren wir die (Wasser-)strasse entlang und kamen immer tiefer in die Fluten. Schon längst hatte der Wasserpegel die Höhe des Auspuffrohres überschritten. Im ersten Gang und somit mit der höchstmöglichen Drehzahl fuhr er immer weiter. Durch die hohe Drehzahl sollten die Abgase das Wasser aus dem Rohr fernhalten. Kommt erst einmal Wasser ins Rohr und somit in den Motor, wird in manchen Fällen eine teure Reparatur notwendig. Ich hatte übrigens einen schweren Rucksack auf dem Rücken (mit meinem Computer drin) und einen Koffer meiner Mutter zwischen mir und dem Motorradfahrer. Als wir auf die nächst grössere Strasse abbogen, traute ich meinen Augen nicht. Es waren nur große Militärtransporter um uns herum und mein mutiger Motorradfahrer und ich mitten drin. Weiterhin im ersten Gang versuchte er den riesigen Wellen auszuweichen, die die Lastwagen der Armee um uns herum verursachten. Gut 80 cm hatte das Wasser mittlerweile erreicht. Es reichte fast bis zum Motorradsitz. Und mit den unregelmässigen Wellen waren es zeitweise 1,50 Meter. Plötzlich kam ein höhergelegter Pick-up auf unserer Strassenseite entgegen. Und der schob eine bedrohlich anwachsende Welle vor sich her. Mit einem gekonnten Schlenker schafften wir es, auch dieser Welle auszuweichen. Ich kam mir vor wie Mose auf dem Weg durchs Rote Meer. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Wassermassen irgendwie nicht vor uns teilten. Hab ich was falsch gemacht?
(Bild: Bangkok Post)
Fragt nicht, wie mein Motorradfahrer es geschafft hat, aber irgendwann kamen wir tatsächlich auf trockener Strasse an. Nach diesem Abenteuer hielt ich den vorher ausgehandelten (doppelten) Fahrpreis nicht angemessen. Ich gab voller Dankbarkeit den dreifachen Preis.
Jetzt nur noch ein Taxi zum Victory Monument und die Fahrt Richtung Süden mit dem Minibus kann beginnen. Nach über einer Stunde im Stau (alle flüchten gerade aus Bangkok) kam ich dort an. Lange musste ich suchen, aber Gott sei Dank, ich fand ein Minibus nach Prajuab. Keine 5 Minuten saß ich drin, war der Bus auch schon voll und die Fahrt konnte beginnen. Es war der letzte  Minibus an diesem Abend. 10 Minuten später und ich hätte ein Problem gehabt... Wow! Danke Gott für Dein Timing!
Nach weiteren zwei Stunden Stau und einem Auffahrunfall (wir fuhren einem Taxi hinten drauf) hatten wir freie Fahrt Richtung Süden. Wow... was für ein Tag!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Ein Auto schwimmt den Fluten davon

Unglaublich. Einer unserer Kollegen in Nord-Bangkok wurde vom Wasser eingeschlossen. Es war nicht mehr möglich, das Auto vor den Fluten zu retten. Eine Lösung musste her. Warum nicht einfach das Auto aus der Gefahrenzone heraus schwimmen lassen. Auf Styropor packen und los... Hier der Beweis:

Das ist gut zu sehen, denn wir haben das gleiche Auto. Aber wir versuchen natürlich, es nicht so weit kommen zu lassen...

Sonntag, 23. Oktober 2011

4 bis 6 Wochen?

So langsam wird die Situation zur Geduldsprobe... Täglich kommen neue Meldungen aus Bangkok. Es ist ein ständiges Auf und Ab! Keine 24 Stunden sind es her, da kam die Meldung, dass das Wasser zurückgeht. Nun kam wieder eine erneute Warnung, dass es vermutlich doch wieder kommt, nur diesmal höher als bisher. Von bis zu einem Meter ist die Rede. Dann wäre auf jeden Fall auch unser Haus betroffen.
Ein ständiges Auf und Ab, besonders auch emotional. Wir sind zwar hier gut aufgehoben, aber von Urlaubsatmosphäre am Sandstrand kann keine Rede sein. Wir wissen einfach nicht was noch kommt. Deshalb kann von Entspannung keine Rede sein. Sehr entmutigend fanden wir die Nachricht, dass es vermutlich 4-6 Wochen!! dauert, bis sich die Lage entspannt. So lange würden wir vermutlich nicht in unser Haus zurück können.
So werde ich vermutlich Mitte der Woche nochmal nach Bangkok fahren und versuchen, zu unserem Haus durchzukommen, um noch einiges zu erledigen und herauszuholen. Das Militär ist neuerdings dabei, weitere Menschen aus dem Gebiet zu evakuieren.
Bitte betet weiterhin für die Betroffenen, die soviel verloren haben! Bitte betet auch für die Leitung der OMF/ÜMG während dieser Zeit. Wir sind mit unserer menschlichen Weisheit am Ende. Wir möchten auf Gott schauen und von ihm uns leiten und tragen lassen.

Samstag, 22. Oktober 2011

Wasserstand fast stabil

Was für ein Tag! Nach all den Schreckensnachrichten der letzten 48 Stunden kommt hier mal eine gute Nachricht. Gemäss Zeitungsberichten ist der Wasserstand in unserer Nähe stabil. Das ist doch schon mal ermutigend. Allerdings sind wir vorsichtig geworden. Die Informationspolitik der Regierung war in den letzten Tagen recht unstimmig und Infos wurden ab und zu wieder revidiert.
Na, mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Von Entwarnung kann aber keine Rede sein, denn die Behörden gehen davon aus, dass es noch ca. einen Monat!!! dauert, bis das gesamte Wasser der Flutkatastrophe von Zentralthailand an Bangkok vorbei (oder hindurch) geflossen ist. Wir hoffen nun, dass die Behörden es schaffen, das Wasser kontrolliert bis zum Meer zu leiten. Das ist aber eine unglaubliche Herausforderung, da man mehr oder weniger entscheiden muss, welches Wohngebiet man opfert, um dem Wasser den Weg zu bahnen. Überschwemmungen gibt es auf jeden Fall weiterhin, die Frage ist nur wo und wie hoch.

Das Wasser steigt

Die Situation hat sich in den vergangenen 48 Stunden dramatisch verschlechtert. Der Kanal, der einige Hundert Meter von uns entfernt liegt, ist massiv über die Ufer getreten. Es ist nicht mehr möglich, in unser Wohngebiet mit dem Auto zu kommen.
So stecken wir nun hier in Prajuab (4 Std. südlich von Bangkok) fest. Auch die Schule der Jungs bleibt bis auf weiteres geschlossen. So werden wir vermutlich noch eine Weile hier bleiben.
Das Wasser ist noch nicht im Haus, aber bisher ist der Wasserspiegel unaufhörlich gestiegen.
Zwei Häuser unserer Kollegen sind schon überflutet, da sie näher am Kanal wohnen. Das Bürogebäude der OMF/ÜMG ist noch trocken.
Bitte betet um Bewahrung unserer Mitarbeiter in den betroffenen Gegenden.

Ausserdem möge Gott seine Hände um unser Haus stellen. Oft gibt es Plünderungen, weil die Nachbarschaft praktisch menschenleer ist. Die meisten Leute aus der Gegend sind evakuiert worden. Sie halten sich nun in umliegenden Schulen auf, wo sie von der Regierung mit dem Nötigsten versorgt werden.

Ein paar Bilder

Thailand und die Flut

Freitag, 21. Oktober 2011

Update (von Ulrich Kohler)

Nun sind die „Lebensnerve" des Landes getroffen: Verteilzentren, Haupverkehrswege. In weiten Teilen Zentralthailands und auch in Bangkok wird Trinkwasser und Nahrungsmittel knapp. Es ist schon erstaunlich, wie schnell das alles gehen kann. Nun sind wir sehr froh um die „unsinnigen" Notfallmassnahmen, die wir vor längerem für unsere Mitarbeiter angeordnet hatten (Trinkwasser und Nahrung für 2 Wochen im Haus haben).
Die nächsten paar Tage werden zeigen, wie heftig es Bangkok trifft. Wenn es hier ähnlich schlimm wird, wie wir es in NakhonSawan gesehen haben, dann bekommen wir ein wirklich gravierendes Problem. Notversorgung für die 300´000 Leute in NakhonSawan ist schon eine riesige Herausforderung. Bei der 12 Millionen Stadt Bangkok würde das nochmal ganz andere Dimensionen annehmen…
Betet weiter um Freude in Gottes Gegenwart, Kraft im Alltag und Weisheit für alle Entscheidungen. (von Ulrich Kohler)

Video Update 2

Noch ein Video Clip als Update zur Situation in Thailand (von Ulrich Kohler)

Hochwasser in Thailand - Video Update 2 from Ulrich Kohler on Vimeo.

Wir stecken erst einmal fest...

In Bangkok herrscht Chaos auf den Strassen. Viele versuchen rechtzeitig mit ihrem Auto auf Bruecken zu kommen, bevor die Wassermassen zu hoch sind, um mit dem Auto unterwegs zu sein. Erhoehte Autobahnen, Ueberfuehrungen und Bruecken sind vollgeparkt, oft in zwei oder mehr Reihen. Der einzig verbleibende Fahrstreifen (wenn es den noch gibt) ist deshalb hoffnunglos verstopft. Unsere Wohngegend ist knietief im Wasser versunken, aber wir denken, dass das Wasser noch nicht in unserem Haus ist. Trotzdem versperrt uns das den Weg zurueck nach Bangkok.
Nun bleiben wir erst einmal hier in Prajuab. Ab morgen ist Matrazenlager angesagt, da das Gastehaus der OMF voll belegt ist.
Das OMF/UeMG Buero ist geschlossen. Wir haben den Mitarbeitern frei gegeben, um sich um ihre Sachen zu kuemmern.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Krokodile und Huehner

Wenn ihr euch etwas Geld verdienen wollt, kommt nach Zentralthailand. Ueber 100 Krokodile sind in den Fluten entwichen und nun ist ein Kopfgeld fuer sie ausgesetzt. 1000 Baht (25 Euro) gibt es pro Tier.
Ausserdem sind ueber eine Millionen Huehner in den Wassermassen ertrunken. Diese fangen jetzt an zu verrotten. Es wird dringend ein trockener Platz gesucht, wo man sie begraben kann. Nicht so einfach im Moment, wie ihr euch sicher vorstellen koennt. Wenn das nicht schnell geschieht, besteht die Gefahr von Seuchen.

Das Wasser kommt

Gerade bekam ich einen Anruf, dass das Wasser eines nahegelegenen Kanals uebergelaufen ist. So ist das Wasser auf dem Weg in Richtung OMF Buero und unserem Haus. Es steigt aber sehr langsam und die Frage ist, wie hoch es stehen wird. Betet, dass das Wasser einen Meter nicht uebersteigt.
Wir wollen uns aber nicht beschweren. Wir sind sicher hier in Prajuab und wenn erforderlich, koennen wir auch noch laenger hier bleiben. Die Sachen im Haus sind ersetzbar... Bitte betet fuer die, die alles verloren haben. Die Zahl der Toten ist schon auf ueber 300 gestiegen und Hunderttausende haben ihre Arbeit verloren, da viele Industriegebiete ueberschwemmt sind. Die Medien reden von 26,000 Firmen, die unter Wasser stehen.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Update

In der Zwischenzeit bin ich in Suedthailand (Prajuab) angekommen und habe die Arbeit als Manager im Gaestehaus der OMF fuer einige Tage uebernommen.
Und ausgerechnet jetzt kommt eine neue Meldung aus Bangkok. Es werden Ueberschwemmungen in unserem Gebiet innerhalb der naechsten 48 Stunden erwartet. Wie hoch das Wasser sein wird, kann niemand sagen.
Jetzt ist Vertrauen angesagt. Etwas aendern koennen wir sowieso nicht... Gott weiss um die Situation.

Samstag, 15. Oktober 2011

Bereit

So, nun kann das Wasser kommen. Ich habe in den letzten Stunden das Erdgeschoss unseres Hauses wasserfest gemacht. Die Schränke leer geräumt, Kisten gepackt und Möbel geschleppt. Ich komme mir vor, als ob mal wieder Umziehen angesagt ist. Das ist auch nicht viel weniger Arbeit...

Noch ist die Lage angespannt. Heute ist ein weiterer Damm in Zentralthailand gebrochen und hat viele Häuser unter Wasser gesetzt. Und auch hier hängt alles an den Dämmen und Deichen, die nur wenige Kilometer von uns entfernt sind. Es ist schon ein etwas absurdes Szenario: Blauer Himmel und Sonnenschein. Das passt gar nicht so recht zu den Überschwemmungen.
Danke auch, wenn ihr weiter für die Betroffenen in Zentralthailand betet. Dort ist in manchen Bereichen das Wasser bis zu drei Meter hoch.

Freitag, 14. Oktober 2011

Bangkok und die Flut

Nachdem wir gestern Abend bis Mitternacht unsere Wertgegenstände in Sicherheit gebracht haben, ist nun heute alles ruhig. Ob das Wasser am Wochenende kommt oder nicht, hängt davon ab, ob die Deiche und Barrikaden halten. Eine Unmenge Wasser aus Zentralthailand muss an Bangkok vorbei durch Kanäle ins Meer geleitet werden.
Bitte betet, dass die Deiche halten!
Raphaela, meine Mutter (die gerade eben hier angekommen ist) und die Kinder werden morgen früh die Stadt in Richtung Süden verlassen. Ich halte die Stellung. Hoffentlich kann ich dann am Dienstag nachkommen. Die Kinder haben Herbstferien und während dieser Zeit übernehmen wir die Leitung unseres Gästehauses in Prajuab.
Es bleibt spannend...

Falscher Alarm?

Es sieht so aus als ob es falscher Alarm war. Jemand vom Zentrum für Katastrophenschutz hat den Befehl zur Evakuierung ohne Stichfeste Beweise gegeben. Na mal sehen, was die kommenden Stunden noch so bringen...

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Das Wasser kommt

Während in Zentralthailand immer noch weite Teile überschwemmt ist, wandert die Flutwelle Richtung Bangkok. Da wir im Norden von Bangkok sind, sind wir direkt in Gefahr, von dem Hochwasser betroffen zu sein. Eigentlich sollte das Wasser erst am Sonntag kommen. Aber gerade haben wir vernommen, dass in der Nähe ein Deich gebrochen ist. So wird das Wasser schon in ein paar Stunden hier sein.
Schnell haben wir die wichtigsten Sachen in den ersten Stock geschafft. Einige Möbelstücke werden wohl dem Wasser zum Opfer fallen, wenn es denn soweit kommt. Die Meldungen gehen von bis zu einem Meter Wasser in unserem Gebiet aus.
Bitte betet mit, dass wir weitgehend von der Flut verschon bleiben!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Überschwemmungen in Thailand

Die Überschwemmungen in Zentralthailand werden immer schlimmer. Inzwischen sind einige unserer Kollegen evakuiert worden. Zum Teil haben sie Probleme, die Gegend zu verlassen, da nicht genug Boote vorhanden sind.
Mindestens fünf Häuser verschiedener Missionare stehen unter Wasser und auch mindestens ein Auto. Bitte betet für die angespannte Situation. Wir versuchen gerade Notfallpläne auf die Beine zu stellen.
Bitte betet auch für die Hunderttausende Thais, die schon ihre Besitztümer verloren haben. Und für die Angehörigen der fast 250 Toten, die es bisher gegeben hat. Viele Thais leben schon seit Tagen im zweiten Stock ihrer Häuser oder gar auf dem Dach. Der Strom ist vielerorts ausgefallen und damit ist auch nur sehr schwer zu kommunizieren. Auch Handys funktioneren in manchen Gegenden nicht. Möge Gott in Seiner Weisheit etwas Gutes daraus entstehen lassen.
Danke für euer Gebet!

Babel

Der Turmbau von Babel vor ein paar Tausend Jahren ist so ein typisches Negativbeispiel. Die Menschen waren nicht zufrieden und wollten sich mit dem Turm einen Namen machen. Ruhm und Ehre für sich selbst war ihr Ziel. Das hat ja bekanntlich nicht ganz so hingehauen...
Eines hat mich dabei sehr nachdenklich gestimmt: 2. Mose 11 Vers 6: Gott sagt: "Wenn sie diesen Bau vollenden, wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Sie werden alles ausführen, was ihnen in den Sinn kommt."
Wenn wir zusammenhalten, eine gute Arbeit leisten und vor allem ein gemeinsames Ziel verfolgen, dann können wir Unglaubliches auf die Beine stellen! Die Leute von Babel wollten Hand in Hand ihre Pläne verwirklichen. Das finde ich sehr motivierend. Stellt euch vor, was passieren würde, wenn wir alle zusammenhalten würden!! :-)

Montag, 26. September 2011

Multiplikator

Vor einigen Wochen lernte ich einen Nepali in der Gemeinde kennen, der am christlichen Glauben sehr interessiert war. Ich gab ihm eine Bibel, die er gerne annahm und versprach darin zu lesen. Dadurch, dass er seine Kontaktdaten hinterlies, konnte jemand von unser Gemeinde ihn weiterhin betreuen.
Gestern traf ich ihn wieder. Ich bin nicht sicher, wie es weiterging mit ihm, aber ganz stolz präsentierte er mir seinen Freund, den er zum Gottesdienst mitgebracht hatte...
Ein tolles Vorbild! In unserem Glauben geht es zentral darum, vom Glauben weiterzusagen und Andere einzuladen. Diesen Teil hat er auf jeden Fall verstanden :-)

Freitag, 23. September 2011

Überschwemmungen Zentralthailand

Zur Zeit sind viele Bereiche in Zentralthailand überschwemmt. Hier ein kurzer Viedoclip von unserem Kollegen Ulrich Kohler, der in der Gegend arbeitet. Danke, wenn ihr mit im Gebet and die Betroffenen denkt! Die Not ist sehr gross! Fast 100 Menschen haben schon ihr Leben verloren und es ist keine Besserung der Lage in Sicht!

Überschwemmung NakhonSawan from Ulrich Kohler on Vimeo.

Freitag, 16. September 2011

Besuch aus der Tschechischen Republik

Es war mal wieder einer von den schwierigen Abschieden, die man so im Laufe seiner Missionarskarriere mitmacht. Noemi, unser Besuch aus der Tschechischen Republik ist gestern wieder nach Hause geflogen. Vier Wochen war sie bei uns und hat uns in vielfältiger Weise unterstützt. Wir und die Kinder haben sie sehr liebgewonnen. Sie hat bei verschiedenen Arbeiten im Büro mitgeholfen, regelmässig die Jungs mit dem Material der Deutschen Fernschule unterrichtet und nicht zuletzt ab und zu Babysitter gespielt. Diese Hilfe hat uns sehr gut getan.
Zu eurer Info: Vor vielen Jahren haben wir zusammen mit Noemis Eltern die Bibelschule Wiedenest besucht. Damals war Noemi im Vorschulalter. Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie Noemi herangewachsen ist und ein besonderes Ziel verfolgt: Sie will ihr Leben einsetzen, um Gott in der Mission zu dienen. Hallelujah! Wir brauchen mehr "Noemis" auf dem Missionsfeld, denn die Not ist so groß!
Möge Gott sie segnen und ihr den Weg zeigen, den sie gehen soll...

Montag, 12. September 2011

Es könnte heute sein...

In unserer Gemeinde half ich am vergangenen Sonntag, das Abendmahl auszuteilen. Eine afrikanische Frau kam an diesem Morgen zum Glauben und wurde sich bewusst, dass Jesus ihre Schuld am Kreuz getilgt hat. Voller Freude nahm sie deshalb das erste Mal am Abendmahl teil. Zwei Tage später starb sie völlig unerwartet...

„Lasst uns heute so leben, als ob Jesus morgen zurückkommen würde!"

Montag, 5. September 2011

Ein geistlicher Kampf

Seit einigen Wochen schwehlt ein Machtkampf innerhalb des Vorstandes unsere Gemeindedenomination hier in Thailand, der wir angehören. Sechs Vorstandmitglieder haben sich das Recht herausgenommen, den Vorstandvorsitzenden seines Amtes zu entheben. Sie sagen, sie hätten laut Gesetz das Recht dazu. Allerdings sagt die Gegenseite, dass sie keine rechtliche Basis dafür haben. So stehen die Rechtsanwälte beider Seiten "säbelrasselnd" gegenüber.
Es ist eine sehr kritische Situation, denn die Behörde für religiöse Angelegenheiten hat angedroht, die Visaanträge von über 700!! Missionaren nicht zu verlängern, bevor das nicht geklärt ist. Das könnte bedeuten, dass viele Missionare ihr Visum verlieren könnten und zurück in ihre Heimatländer kehren müssen (dazu gehören auch wir!). Es macht uns traurig, dass die einheimischen christlichen Leiter nicht in der Lage sind, zusammenzuarbeiten und diese Streitigkeiten aus dem Weg zu schaffen. Es geht nur um Macht und Rechthaberei.
Bitte betet, dass eine gute und Gott-ehrende Lösung gefunden werden kann!

Montag, 15. August 2011

Images from Germany

Hier einige Bilder von unserer Zeit in Deutschland...
Some photos from our time in Germany...
Enjoy!
https://picasaweb.google.com/holighausmatthias/BesuchInDeutschland?authuser=0&feat=directlink

Wieder in Asien

Seit gestern bin ich nun wieder in Asien. Nur kurz war ich in Bangkok um die Koffer umzupacken. Jetzt bin ich für 10 Tage in Singapore für verschiedene Kunsultationen und Sitzungen.
Raphaela und die Kinder fliegen Ende der Woche nach Bangkok, denn dort geht für die Kinder die Schule bald wieder los. Sie sind noch bei Raphaelas Eltern auf der Schwäbischen Alb.
Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für die Zeit in Deutschland. Es war sehr schön und ermutigend, viele von euch zu sehen!

Montag, 25. Juli 2011

In Deutschland

Lange haben wir uns nicht auf diesem Weg gemeldet... Wir sind gerade
in Deutschland und geniesen das frische Wetter. Unsere Freunde hier
hätten gerne mehr Sonne, aber wir sind nicht sehr traurig über die
kühlen Temperaturen! Im Gegenteil, die klare Luft tut uns allen sehr
gut.
Wir sind oft unterwegs und freuen uns über liebe Freunde und die
Natur! Ein geniales Geschenk vom Vater!
Bald geht es auf eine Familienfreizeit in Adelshofen, bevor wir
langsam wieder anfangen, die Koffer zu packen.
Alles in allem geht es uns gut und wir geniesen Deutschland... Liebe
Grüße an alle Leser und bis bald wieder in Bangkok!

Donnerstag, 9. Juni 2011

Daten in Deutschland

Bald sind wir in Deutschland und freuen uns schon auf euch!! Hier ein
paar Daten, damit ihr wisst, wo wir wann sind. Es wäre echt nett,
viele von euch zu sehen!

Berlin (29. Juni - 3 Juli)
Albstadt (3. - 11 Juli)
Hirzenhain (11. - 31. Juli)
Adelshofen (1. - 6. August)
Albstadt (6. - 11. August)
Düsseldorf Matthias (11. - 12. August)
Rückflug Matthias (12. August)
Singapur Matthias (15. - 25. August)
Rückflug Raphaela und Kinder (18. August)

Dienstag, 17. Mai 2011

Ohne Kommentar

Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall
unterbrechen. Clint Eastwood

Freitag, 13. Mai 2011

Zitat

Alexander der Große, Cäsar und ich, wir haben große Reiche gegründet
durch Gewalt, und nach unserem Tode haben wir keinen Freund. Christus
hat sein Reich auf Liebe gegründet, und noch heutzutage würden
Millionen Menschen freiwillig für ihn in den Tod gehen. (Napoleon
Bonaparte)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Eine etwas andere Geburtstagsfeier

Im April feierten wir Joels 7. Geburtstag. Zu entscheiden, wer alles eingeladen wird, entwickelt sich bei jedem Geburtstag zur größeren Herausforderung. Wie auch immer... eine Handvoll Kinder aus Joels Schulklasse wurden eingeladen und Joel fieberte schon lange auf seinen grossen Tag hin.

Als es dann soweit war trauten wir unseren Augen nicht: Die Mehrzahl der Kinder brachten ihre Eltern (oder zumindest einen Elternteil) mit und auch Geschwisterkinder waren dabei. Da die meisten der Familien der oberen Bevölkerungsschicht nicht selber Autofahren, kam natürlich auch der Chauffeur mit. Die blieben aber im Auto sitzen und warteten, bis die Feier zu Ende war. Wer aber nicht im Auto wartete, waren die Kindermädchen. Die mussten ja auf die kleinen Geschwisterkinder aufpassten.

Insgesamt waren 27 Personen in unserem kleinen Wohnzimmer (Nein, wir haben keine 27 Stühle im Haus!). Die Eltern der Kinder staunten nicht schlecht, als wir auch noch selber Hand anlegten und das Essen auftischten oder auch die Spiele für die Kinder selber organisierten. Das kennen nur die wenigsten dieser Eltern, da bei ihnen normalerweise der Partyservice das Essen liefert und Animateure das Program für die Kinder gestalten.

Diese Leute sind trotz ihres Reichtums oft nicht glücklich. Auch sie fragen nach dem Sinn des Lebens. Da ist es eine gute Möglichkeit, von dem Sinn, den wir als Christen im Leben gefunden haben, weiter zu sagen.

Dienstag, 5. April 2011

Facebook Growth in Asia

Facebook growth in Asia. Amazing!
http://asiancorrespondent.com/45532/thailand-southeast-asia-lead-facebook-growth/

Media Council

Ich, Matthias bin zu einer zweitägigen Sitzung in Singapur. Es geht um Medien und ihr Einsatz um für Mission zu mobilisieren. In der heutigen Welt spielen neue Medien wie Videoclips, Internet und soziale Netzwerke eine große Rolle in der Kommunikation. Wie reagieren wir als OMF/ÜMG auf diese Strömungen? In welcher Weise kann Facebook genutzt werden? Welche Rolle spielen Bücher heutzutage? Wie können wir unsere Mitarbeiter schulen, um mit den neuen Medien richtig umgehen zu können? Solche Fragen werden angesprochen. Ich bin ermutigt, dass die OMF in diesem Bereich versucht, Akzente zu setzen. Nur so können wir strategisch in die Zukunft gehen. Danke für euer Gebet!

Mittwoch, 30. März 2011

Unser Auto

Seit mehreren Wochen spinnt unser Auto. Letzte Woche haben wir ein sehr teures elektronisches Bauteil einbauen lassen und dachten, es wäre damit erledigt. Aber nun hat sich gezeigt, dass irgendwo noch ein Fehler sitzt, der einfach nicht zu finden ist. Das ist echt ein Kopfschmerz, da besonders Raphaela das Auto täglich braucht, um die Kinder zur Schule zu fahren. Morgen will noch noch einmal in die Werkstatt (zum fünften Mal wegen diesem Problem). Bitte betet, dass das Problem gefunden werden kann.

Montag, 14. März 2011

Japan und die OMF vor Ort

Liebe Freunde der ÜMG und der Mitarbeiter in Japan!

 

Die Lage in Japan ist besorgniserregend. Unsere Mitarbeiter sind alle unverletzt, aber tausende von Japanern haben das Erdbeben und den Tsunami nicht überlebt. Viele werden vermisst. Die Bilder aus Fernsehen und Internet lassen uns nur annähernd erahnen, was die Menschen dort jetzt durchmachen. Darüber hinaus ist die Lage in den Atomkraftwerken sehr unübersichtlich. Eine nukleare Strahlenbelastung scheint momentan nicht ernsthaft vorhanden zu sein. Dennoch fühlen wir sehr mit den Menschen, die in Ungewissheit und Angst leben. Als Christen wollen wir geistlich mit unseren Sorgen umgehen und die Menschen in Japan, aber auch unsere Mitarbeiter vor Gott erheben. IHM ist die Sache nicht aus der Hand geglitten!  

 

Der Krisenstab der ÜMG in Japan tagt regelmäßig. In der letzten Sitzung (14.03. nachmittags japanischer Zeit) wurden erneut alle verfügbaren Informationen zusammengetragen und ausgewertet. Von Vorteil ist dabei die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter in Japan. Gerade in kritischen Zeiten wie diesen ist es wichtig, die Informationen durch die kulturelle Brille zu sehen und zu bewerten. Der Krisenstab kam zu dem Schluss zum momentanen Zeitpunkt keine Evakuierungen zu veranlassen. Die meisten Mitarbeiter wollen bis auf weiteres bei ihren japanischen Freunden ausharren und ihnen in der Stunde der Not beistehen. Paulus erinnert Timotheus (2. Tim 1,7), dass Gott uns nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Selbstdisziplin gibt. Lasst uns beten, dass weder wir, noch die Eltern unserer Mitarbeiter, noch die Mitarbeiter vor Ort von Angst getrieben werden. Im Gegenteil, möge Gottes Kraft und Liebe unsere Schritte lenken und mögen wir mit der nötigen Selbstdisziplin die Lage aus Gottes Hand entgegen nehmen.

 

Ich konnte heute wieder mehrmals mit dem Feldleiter, Wolfgang Langhans, in Tokyo telefonieren. Er und sein Team sind sich der großen Verantwortung bewusst und brauchen unser Gebet in dieser schweren Lage. Der Notfallplan sieht vor, dass bei akuter Gefahr zuerst Familien mit Kindern ausgeflogen werden sollen, danach die anderen Mitarbeiter. Falls nötig werden die ÜMG Mitarbeiter im ersten Schritt nach Sapporo auf Hokkaido evakuiert. Sollte das nicht ausreichen werden sie in ihr Heimatland ausgeflogen.

 

Unter den ca. 100 Mitarbeitern der internationalen ÜMG sind auch acht Deutsche. Neben Ehepaar Langhans in Tokyo (ca. 250km entfernt vom Geschehen), sind Angela Menzel und Familie Messer in Aomori (ca. 400 km entfernt) und Beatrix Neblung sowie Nora & Jörg-Peter Koch auf Hokkaido (ca. 800 km entfernt). Wir sind dankbar, dass es allen gut geht. Sie wirken in den skype und Telefongesprächen sehr gefasst und lassen liebe Grüße an alle Freunde in Deutschland ausrichten!

 

Viele Mitarbeiter der ÜMG und der anderen Missionswerke haben sich als freiwillige Helfer gemeldet. Die ersten Erkundungsteams sind bereits in mehrere der am schlimmsten betroffenen Gebiete aufgebrochen. ÜMG Japan und die Japan Evangelical Missionary Association (JEMA) (http://www.jema.org/joomla15/ oder http://www.crashjapan.com/) haben einen Sendai Earthquake Relief Fund eingerichtet. Alle ÜMG Büros nehmen Spenden für die Erdbebenopfer entgegen (Stichwort: Erdbeben Japan).

 

Nord Japan (die Gegend nördlich von Tokyo) wurde von unseren Mitarbeitern schon seit längerem als das geistlich bedürftigste Gebiet auf Honschu erkannt. Als eine der ganz wenigen Organisationen arbeitet die ÜMG dort seit längerem. Allein drei Ehepaare wirken in Sendai selbst. Beten Sie, dass trotz und vielleicht gerade durch diese Katastrophe Gottes Name dort ganz besonders verherrlicht wird!

 

Wir wollen Sie gerne weiter auf dem Laufenden halten, sobald wir nähere Einzelheiten wissen!  Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus (Phil 4,7).

 

Mit lieben Segensgrüßen

Ihr Hans Walter Ritter

ÜMG Deutschland

Japan

Eine Kollegin von uns kommt aus Japan. Sie arbeitet im Gemeindeaufbau in Nordthailand. Gerade hat sie erfahren, dass das Haus ihrer Eltern bei dem schweren Erdbeben zum Teil zerstört wurde.
Bitte betet für die ganze Familie! Die Eltern sind noch keine Christen. Betet, dass Tomoko auch aus der Distanz eine Ermutigung für ihre Eltern sein kann. Sie plant, nächsten Monat nach Hause zu fliegen.

Samstag, 12. März 2011

Erinnerungen

Bei den Bildern von Japan, die im Moment in den Medien zu sehen sind, werden Erinnerungen wach. Über Monate und Jahre hinweg habe ich die Auswirkungen des Tsunamis von 2004 vor Ort miterlebt. Ich habe die Leute in der schwierigen Zeit nach der Katastrophe ein stückweit begleiten können und erlebt, wie herausfordernd es für die meisten Betroffenen war, wieder auf die Beine zu kommen. Hoffnungslosigkeit und unsagbares Leid prägte für lange Zeit den Alltag der Betroffenen.
Nun hat es Japan getroffen. Das beschäftigt mich sehr, weil dies der Anfang eines sehr schweren und zähen Weges für die Betroffenen ist. Lasst uns für Japan beten und helfen, wo wir können!

Montag, 21. Februar 2011

Internet

Jetzt gehts mir besser! Einige Telefonanrufe waren nötig, um unsere
überhöhte Telefonrechnung zu erklären. In diesem Monat kam aud
heiterem Himmel die Rechnung über 85 Euro!! "Das Sonderangebot wäre
ausgelaufen und der Preis wäre zurück auf den "normalen" Preis
gefallen". Ich wusste gar nicht, dass Internet auf dieser Welt sooo
teuer sein kann. Lange Rede, kurzer Sinn... Nach mehreren Anrufen ist
die Telefongesellschaft bereit, den Preis wieder zu reduzieren. Und
nicht nur zu reduzieren, sondern der Anschluss wird sogar monatlich
billiger als vorher!! DANKE HERR!

Freitag, 11. Februar 2011

Phoenix

Dam und Ann haben eine Tochter! Phoenix wurde am 09. Februar geboren.


Posted by Picasa

Freitag, 4. Februar 2011

Ankunft

Ich sitze hier gerade am Flughafen und warte auf meine Mutter, die jeden Moment mit der Thai Airways einfliegt. Etwas mehr als drei Wochen wird sie bei uns sein. Wir freuen uns auf diese Zeit und auch die Jungs haben schon fleisig Willkommensbilder gemalt.
So, der Kaffee war gut, aber ich sollte jetzt wirklich gehen...

Dienstag, 11. Januar 2011

Einer flog durch den Urwald

Letzte Woche waren wir mit dem ganzen Büroteam im Dschungel unterwegs. Aber nicht zu Fuss! Wir sind "geflogen"... und das ganze 3 km. An ingesamt 24 Seilen bis zu 50 Meter hoch über dem Boden durch die Baumkronen der Baumriesen. Es war unglaublich! Hier gibts Bilder: http://picasaweb.google.com/holighausmatthias/FlightOfTheGibbon
Auf jeden Fall für euren nächsten Thailand-Urlaub vormerken!!!

Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?